Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
von K bis Z
Person:
Sulzer, Johann Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-616996
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-618481
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zugehökt, erhöhet worden, der über ihm sliegende 
halbe Ton folge, wie in hier ßeyendensBepfpielen: 
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Gang. 
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Hier und in allen ähnlichen Fällen ist der erhöhen 
Ton ein Leuten, in den über ihn liegenden halben 
Ton; weil er im Grunde nichts anders; als die 
große Septime einer neuen Tonika ist. W Und so 
leiten auch die durch b oder te erniedrigten Töne, ins; 
gemein auf den unter ihnen liegenden halben Ton, 
wie hier:  , 
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Denn He find im Grunde die kleinen Sepeiinen der 
Ddmi.nanten des Teiles, dahin man gehen will, 
und müssen in die Terz der neuen Tonica treten. 
Sinn der Phrygischen Tonart aber leidet diese Nie 
get eine AuHnal;m, wenn man durch das herunter; 
steigen um eine kleine Quinte auf die Tonika kommt; 
denn da muß man nothwendig sieben bleiben. 
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So kann man auch nachdem Ameisen aufeine kleine 
Quinte sieben bleiben, wenns man einen halben 
Schluß auf derselben macht;    
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Weil in diesem Fall der lezte Ton dies reine Quinte 
des Grundtones iß, und folglich beruhiget. 
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Tntpnns. 
 So kann man auch, wenn man von einem Ton 
aus allmählig, oder durch einen Sprung um Vier 
ganze Töne, oder den so genannten Triconus CI; ge; 
stiegen, oder gefallen ist, auf demselben sucht stehen 
bleiben; sondern man muß nothwendig im einen 
Fall noch einen Grad über Ach, im andern aber einen 
Grad unter,isch gehen. 
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Und weil durch die Umkehrnng der Tritonus zur Hei: 
nen Quinte wird; so muß.auch diese derselben Regel 
folgen; so daß man nach dem Auffieigen um ein 
kleine Quinte nothwendig wieder einen halben, oder 
ganzen Ton, cnach Beschaffenheit der TonartJ zu: 
rüktreten, im Fallen aber um einen halben Ton wie: 
ver steigen muß. 
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Alle diese Fälle werden durch das, was von den Aus, 
lveichunzen gesagt worden iß, hinlänglich erklärt. 
Hier Verdienet noch angemerkt zu werden, daß 
der Discankschluß in dieserTonart, indem die große 
Septime, anstatt der ihr natürlichen Keinem, als 
ein DLci1ton in die Oktave genommen worden M, 
zum Gebxauch der fonsi vekdächtigen großen Sexte 
Gelegenheit gegeben habe; da nämlich der Schluß 
answer so zu stehen;  
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auf diese Weise gemacht worden. 
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