Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller d. Ä.
Person:
Gensel, Julius Preller <der Ältere>, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-608062
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-608887
Ateliers usw.; selbst die geliebte HauskaHe CAbb. 56s durfte nicht fehlen. Mehrere 
der obigen und der nachstehenden Abbildungen sind diesem Album entnommen. Und 
bei einem Besuch in Keilhau zeichnete Preller auch noch die Leiter der Anstalt und 
deren Frauen und die Lehrer des Sohnes hinein. Nach Begründung der deutschen 
Flotte wurde Ernst, in die Fußstapfen des Großvaters Erichsen tretend, Seemann. 
Nach der schmählichen Versteigerung der Flotte brachte ihn der Vater, mit guten 
Empfehlungen ausgerüstet, auf einen holländischen Kanffahrer. Das Bildnis mit der 
schmücken Uniform, das bis dahin auf dem Nähtisch der Mutter gestanden hatte, wurde 
jetzt gegen ein kleines Olbild im Matrosenhemd vertauscht, das Prellers Schüler 
Hörschelmann nach einer Skizze des Meisters CAbb. 57J gefertigt hatte. Der einzige 
noch lebende der Söhne, war er seither an der Seewarte in Hamburg angestellt, ist 
aber kürzlich in Ruhestand getreten. Der zweite Sohn, Emil, besuchte das Gymnasium 
seiner Vaterstadt und studierte dann Medizin. Später übernahm er die Wasserheil: 
anstalt in Jlmenau, die er beträchtlich erweiterte nnd auf Grund reicher Erfahrung 
unermüdlich verbesserte. Er nahm unter den Fachgenossen eine hervorragende Stellung 
ein. Mit feinem Kunsts und Natnrsinn machte er sich auch um die Verschönerung des 
Ortes und der Umgebung verdient. Der jüngste, Friedrich, zeigte zur Freude des 
Vaters schon früh glückliche Anlagen für die bildende Kunst, daneben auch für Musik 
und dramatische Darstellung. Zuweilen erfreute er, hinter einer spanischen Wand 
stehend, die abendliche Tafelrunde durch Ausführung von Szenen aus Goetheschen und 
Schillerschen Stücken, wobei er Genast und andere, auch weibliche Größen des weima: 
rischen Theaters täuschend nachahmte. Später trug er auch Selbsterlebtes mit ergöh: 
licher Darstellungskunst vor. 
Von ihm wird noch mehr 
die Rede sein. So konnte 
Preller 1852 freudig an  ; 
Kestner berichten: ,,Die  D: 
Kunst ist allen in der Fas   
milie Bedürfnis, und jedes   
bewegt sich darin nach Ums  
ständen. V   s     
Ernsts Stelle in der    W   
Wohnung wurde bald durch   
einen Schüler beseHt, Ernst T    
Hemken, der vom Seedienst   
zur Kunst überging. Er J Esset,  
wurde in jeder Hinsicht als     
Kind des,Hanses gehalten    K     
und nennt noch heute die  H  
hier verlebten Jahre die  X,   
schönsten seines Lebens.     
Auch kehrte er später oft auf   E  tI:;Y;3XH 
längere Zeit nach Weimar    
zurück, um unter Prellers is   
Leitung zu arbeiten. Das    
gleiche gilt von einer Pflege;  
tochter, die etwas später 
ins Haus kam: Gretchen    , V ,  
Ludolff aus Berlin, die   L.,J 
schon in jungen Jahren J 
schwerhörig geworden war 
und sich nun der Kunst 
WidmeU WORK Ihr beH Aob.e7. Friedrich Henker. 
zeigte der Meister, der  Bleistiftzeichnung, 1852. Großherzogl. Museum, Weimar. CZu Seite 82.J 
Genick, PrelIer. H
        

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