Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Friedrich Preller d. Ä.
Person:
Gensel, Julius Preller <der Ältere>, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-608062
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-608857
aber in ihrer Haltung, ihren Bewegungen, ihrer Stimme lag eine wunderbare Anmut, 
und aus ihren Augen sprach die reinste Herzensgüte. Jn ihrer Gegenwart wagte sich 
nichts Ungeziemendes hervor, und auch die Söhne verstand sie mit ihrer ruhigen, sicheren 
Art fast ohne Worte zu zügeln und zu lenken. Auf die Arbeiten ihres Mannes ging 
sie geräuschlos mit Liebe und feinem Verständnis ein, und wenn ihm einmal der Mut 
sank, richtete ihn ihre zuversichtliche Zusprache bald wieder auf. Unübertrefflich war 
ihre Kunst, alles Störende von ihm fernzuhalten; besonders wenn er an dem quälen; 
den Kopfweh litt, das ihn zuweilen auf einen oder zwei Tage heimsuchte. Treu; 
lich unterstüHt wurde 
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 fortbilden wollte, 
Abb. St. Der Stern im Park. Sepiazeichuuug. 11achWejmaxgezoge11. 
Nach einer Photographie von Kemleiu. CZn Seite 80.J Schon  hatte sie 
das rechte Auge ver; 
loren, auch war sie stark schwerhörig, aber sie erfetz,te diese Mängel durch feinste Aus; 
bildung des innern Sinns. Sie war eine der fleißigsten Schiilerinneu Prellers, von 
ihren Arbeiten bekam jedoch nicht leicht jemand etwas zu sehen, und ebenso sprach 
sie, zu des Meisters Freude, in Knnstsachen nur aus, was sie sich durch Anschauung 
und Nachdenken völlig zu eigen gemacht hatte. Ihr Beruf war, zu helfen, wo sie 
konnte, und sie sah rasch und sicher, wo es fehlte. Abends war ihr Plah ein; und 
für allemal im Prellerschen Familienkreis, an der linken Seite des Meisters, der sich 
ihr gut verständlich zu machen wußte. ,,An Euch und sie,U schreibt er einmal von 
der Reise nach Hause, ,,musz ich immer zugleich denken, denn sie gehört ja so zu uns 
wie niemand sonst.U
        

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