Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Worpswede
Person:
Rilke, Rainer Maria
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-604637
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-606218
Heinrich Vogeler. 
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Linien entstanden, Linien und Systeme von  unzählbar vielen Zweigen so klar und or- 
Linien, Uberschneidungen nnd Verkürzungen, ganisch macht. Er hat manchmal (auf den 
die auf den ersten Blick etwas Verwirrendes neuen Federzeichnungen) Bäume erfunden, 
hatten. Aber es war nicht der erste Blick, deren Astwerk von so fabelhafter Durchbil- 
der auf ihnen ruhte. Es war ein Auge,  dung und GeseHmäßigkeit erfüllt ist, daß sie 
das nicht allein sah, sondern das auch wußte einer komplizierten Wirklichkeit genau nach- 
und gesehen hatte, wie alles geworden war. gebildet scheinen. Seine Liniensprache, welche 
Dieses Wissen ist es, was die Bäume, die auf den frühen Radierungen, nur wenige 
Heinriih Vogeler später gezeichnet hat, so Ausdrücke, rhythmisch (wie im Volkslied) 
überzeugend, was das Durcheinander von  wiederholte, entnahm dem dichteren Garten 
Rilke, Worpsn-ehe. 8
        

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