Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Münchener Kunst im neunzehnten Jahrhundert
Person:
Pecht, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-585796
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-586639
schon 1790 Hoskupferstecher und bald auch Lithograph. Seine Bedeutung liegt 
aber in seinen Jllustratiouen, wo er dem älteren Ramberg ziemlich nahe steht und 
zwischen ihm und Chodowiecky die Mitte hält. Er schlägt durch seine angenehme 
Leichtigkeit eine Brücke von der Kunst des achtzehnten zu der des neunzehnten Jahr: 
hunderts, wie das ja Ramberg auch that. 
Am 11achhaltigsten hat Carl Theodor indes durch eine gute Anzahl von 
Künstlern gewirkt, die er von Mannhei1n mit nach München zog. So neben dem 
München schon Kobell, Piloty und 
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Schäferlebens, die Jdylle, beherrscht auch ihre Produktionen wie die Geßners. Charak: 
teristisch bleibt, daß die Unterschriften ihrer Blätter immer in schlechtem Französisch ab: 
gefaßt sind, wie bei den meisten Zeitgenossen auch noch lange nachher.  Jn solchen 
kleinen Zügen malt sich aber der trostlos geringe Grad der nationalen Selbstachtnng 
der Deutschen mehr als in allem anderen, denn dergleichen wäre nicht nur in England, 
sondern selbst in dem niedergeworfenen Italien oder gar Spanien unmöglich gewesen, wo 
schon die Begünstigung des Mengs den heftigsten Widerspruch fand.  Weit wichtiger 
als diese beiden war Wilhelm v. Kobell, Cgeb. in Mannheim im Jahre 1766, 
T 1855 in Münchens, ein Sohn Ferdinands, der sich in Düsseldors an Wouver:
        

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