Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Deutsche Volkstrachten
Person:
Kretschmer, Albert
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-580047
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-583753
   
  
 heimisch war. Das Untergestell desselben ist von Filz und mit Eichhornfell iiberzogen; es bedeckt  
  derartig den Kopf, daß sich die Breitseiten von Stirn und Nacken erheben; diese Hauptform  
 des Hute5 ist. kaum erkennbar, denn sein Mitteltl2eil über dem Wirbel ist ein förmlicher Krater,  
 aus welchem eine UeberfülIe von Federn der verschiedensten Art, namentlid7 Hahnen:, Pfau: 
 und perlhuhnfedern, nach allen Seiten emporsteht oder herabhängt; auch Blumen sind zum  
 2lusputz verwendet, und von den spiZen Ecken des Hutes hängen Fuchsschwänze über die  
 Schultern seitwärts herab.   
 Diese 2lmtstracht sollte nun einmal abschreckend sein, deshalb pflegte der Hüter auch 
 gegen sonstige Candesgewohnheit den VolIbart, und so mit der Hellebarde des sechzehnten Jahr:  
 hunderts bewaffnet, die er indes; sehr bald mit einer höchst wirksamen Birkenruthe vertauscht,  
 beginnt er seine kurze Laufbahn, denn sein Amt ist kein dauerndes; jährlich werden andere  
 Mitglieder der Gemeinden zu dem anstrengenden Dienst gewählt, Eindringende von dem Wein:  
 berge zu verscheuchen, und es bestätigt seine Wachsamkeit, wenn er oft hier und da hin zu den  
 Winzern eilt, ihnen die Z1Iesser zu schleifen.  
   
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