Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Deutsche Volkstrachten
Person:
Kretschmer, Albert
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-580047
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-582786
 
 
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 vie fkeinkische Schweiz.  
 n der so benannten Hochebene in der Nähe von Nürnberg, Bamberg und Baireuth  
s  charakterisirt sich in den hauptsächlichsten Theilen der Bekleidung der Männer die  
 sg2zjLT3 it; 
 mitteldeutsche Tracht.  
 Da ist noch der fast unförmliche schwarze Filzhut in Gebrauch mit dem niedrigen Kopf  
 und der ungeheuren breiten Krempe, die, an zwei Seiten heraufgeschlagen und einen Winkel  
 bildend durch Schnuren aufrechtstehend erhalten wird; die so nach außen gekehrte Seite der  
Krempe ist mit schwarzen Sammetbändern und einem gelben Knopf Verzierks Ich bezeichnete  
 ihn als unfärmlich, weil trotz dieser festbestkMMken F0r7nenUnoronUnS die 9roße KrelnPe dUrrh die  
 rveichheit des Stoffes die eigenwiIIigsten Formen annimmt; dazu kommt n0chseinemeh1sfiIche 
 Verwendung, entweder er dient zum Schutz gegen die S0nnei Wenn der W0gereChk stehende  
 Theil der Kkempe das Gesicht beschattet, oder gegen den Regen Wenn er Verkehrts die Sense 
 nach vorn aufgeset3t, das auf dem Hut gesammelte RegenWUsfer rückwärts l7erndIUUfen läßt; 
auch wird er bald schief, bald gerade ausgesetzt, Was für den ersken.UnIJI1Tk ebenfalls seine 
 Grundform erschüttert. Bei der jüngeren Generation der Männer sclemt dIese Urr der Kopfe 
bedeckung sehr wenig Sympathien zu finden , weil sie eine dieser ganz entgeSenSeseZte Form See 
wählt hat; hier ist nicht der niedrige Kopf, sondern der h0hei spitz 3UIoUfenoe beliebt Und die 
Breite der Krempe auf ein geringstes Maß eingeschränkt, eine SeidenlrHnUr In Mehrmals Um 
den Kopf geschlungen und bei Feülichkeiten ein bunter Blumenstrauß daran befestigt. Eine 
dritte ut orm i der Gattun na c linder örmi , in Kopf Und KrenIPe stark 9esehWUnSens 
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Sonst sieht man auch vielfach dunkle Tuchmützen mit aUfrechtskehEI1dek KrenIPe Von Pelz Und  
vorn über der Stirn herabhängender Troddel von Seide.   
 
PS. 60.
        

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