Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Neue Testament
Person:
Luther, Martin
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-571981
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-573244
 
Ev. Marci 
39. Jesus aber sprach: Ihr sollt7s ihm nicht verbieten. 
Denn Yes ist niemand, der eine That thue in meinem 
Namen, nnd möge bald übel von mir reden. 
V1.Kor.12, Z. 
40. Wer nicht wider uns ist, der ist für uns. 
Mino. 12, so. 
41. Wer aber euch tränket mit einem Becher Wassers in 
meinem Namen, darum daß ihr Christo angehöret, 
wahrlich, ich sage euch: Es wird ihm nicht unvergolten 
bleiben. Many. to, 42. 
42. Und wer der Kleinen Einen ärgert, die an mich 
glauben, dem wäre es besser, daß ihm ein Mühlstein 
an seinen Hals gehänget und er ins Meer geworfen 
würde.  
43. So dich aber deine Hand ärgert, so hanc sie ab. 
Es ist dir besser, daß du ein Krüppel zum Leben ein: 
gehest, denn daß du zwo Hände habest, und fahrest in 
die Hölle, in das ewige Feuer, Many. H, so. 
44. Da ihr Wurm nicht stirbt, und ihr Feuer nicht 
oerlös,c,ht. Jes. es, 24. 
45.Argert dich dein Fuß, so haue ihn ab. Es ist dir 
besser, daß du lahm zun1 Leben eingehest, denn daß du 
zween Füße habest, und werdest in die Hölle geworfen, 
in das ewige Feuer, 
46. Da ihr Wurm nicht stirbt, und ihr Feuer nicht 
oerlösght. V. 44. 
47. Argert dich dein Auge, so wirfs von dir. Es ist 
dir besser, daß du einäugig in das Reich Gottes gehcst, 
denn daß du zwei Augen habest, und werdest in das 
höllische Feuer geworfen, Many. 5, 29. 
48. Da ihr Wurm nicht stirbt, und ihr Feuer nicht 
verlöscht. V. 44. ca. 
49. Es muß ein jeglicher mit Feuer gesalzen werden, 
und Falles Opfer wird mit Salz gesalzen. 
O3. Mai. 2, is. 
50. Das Salz ist gut; so aber das Salz dumm wird, 
womit wird man7s wiirzenP Habt Salz bei euch, und 
habt Frieden unter einander. 
Many. 5, is; Qui. 14, :34; Kot. 4, 6. 
Das 10. Kapitel. 
Über Ehescheidung. Jesus segnet die Kindlein. Der reiche Jüngling. Dritte 
Leidensverkündigung. Die Söhne des Zebedcins. Bartimäns. 
CV. 1ss12; Matth. t9, 1s9.J 
1. Und er, machte sich auf, und kam von Vdannen an 
die Orter des jiidischeu Landes jenseit des Jor: 
dans. Und das Volk ging abermal in Haufen zu ihm, 
und wie seine Gewohnheit war, lehrte er sie abermal. 
Frau. 9, sitz. 
2. Und die Pharisäer traten zu ihm und fragten ihn, 
ob ein Mann sich scheiden möge von seinem Weibe; und 
versuchten ihn damit. 
3. Er antwortete aber und sprach: Was hat euch 
Moses gebotenP 
4. Sie sprachen: Moses hat zugelassen, einen Scheide: 
brief zu schreiben, und sich zu scheiden. 
Z. Mvs. 2sl, i; Malt  Z, Zl. 32. 
5. Jesus antwortete und sprach zu ihnen: l,Im eures 
Herzens Härtigkeit willen hat er euch solch Gebot ges 
schrieben; 
6. Aber von Anfang der Kreatur hat sie Gott ges 
schaffen einen Mann und ein Weib. 1.:oeos.1, 27. 
7. Darum wird der Mensch seinen Vater und Mutter 
lassen, und wird seinem Weibe anhangen, 1. Mai. e, 24. 
.8. Und werden sein die zwei Ein Fleisch. So sind 
sie nun nicht zwei, sondern Ein Fleisch. 
9. Was denn Gott zusacnmengesiigt hat, soll der 
Mensch nicht scheiden. 
10. Und daheim frageten ihn abermal seine Jiinger 
um dasselbigc. 
11. Und er sprach zu ihnen: Wer sich scheidet von 
seinem Weibe, und freiet eine andere, der bricht die 
Ehe an ihr; Lin. us, 18. 
12. Und so sich ein Weib scheidet von ihrem Manne, 
und sreiet einen andern, die bricht ihre Ehe. 
IV. 13O16; Maiih. l9, 13ss15; L1lk. is, l5.17.J 
13. Und sie brachten Kindlein zu ihm, daß er sie ans 
riihrete: die Jünger aber fuhren die an, die sie trugen. 
14. Da es aber Jesus sah, ward er unwillig, und 
sprach zu ihnen: Laßt die Kindlein zu mir kommen, 
und mehret ihnen nicht; denn solcher ist das Reich 
Gottes. 
15. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes 
nicht empsähet als ein Kindlein, der wird nicht hinein 
kommen. March. 18, s. 
16. Und er herzte sie, und legte die Hände auf sie, 
und segnete sie. new. I, se 
IV. 17sss31; M0ith. 19, 16s30; Li1l. 18, 18s30.J 
17. Und da er hinausgegangen war auf den Weg, 
lief einer vorne vor, kniete vor ihn, und fragte ihn: 
Guter Meister, was soll ich thun, daß ich das ewige 
Leben ererbeP  
18. Aber Jesus sprach zu Ihm: .Was heißest du mich 
gutP Niemand ist gut denn der einige Gott. 
19. Du weißt ja die Gebote wohl: VDu sollst nicht 
ehebrechen. Du sollst nicht töten. Du sollst nicht 
stehlen. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden. Du sollst 
niemand täuschen. Ehre deinen Vater undsMutter. 
72. VII. 20,12s17. 
20. Er antwortete aber 11nd sprach zu ihm: Meister, 
das hab ich alles gehalten Von meiner Jugend auf. 
21. Und Jesus sah ihn an, und liebte ihn, und 
sprach zu ihm: Eines fehlet dir. Gehe hin, verkaufe 
alles, was du hast, und gieb,s den Armen, so wirst 
du einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge 
mir nach, und 8nimm das Kreuz auf dich. 
Man. 8, s4; Many. ja, es. 
22. Er aber ward Unmuts über der Rede, und ging 
traurig davon; denn er hatte viel Güter. 
23. Und Jesus sah um sich, und sprach zu seinen 
Jüngern: Wie schwer werden die Reichen in das Reich 
Gottes kommenI 
24. Die Jiinger aber entsehten sich über seiner Rede. 
Aber Jesus antwortete wiederum und sprach zu ihnen: 
Lieben Kinder, wie schwer ists, daß die, so Uhr Vers 
trauen auf Reichtum sehen, ins Reich Gottes kommenl 
  wiss. c32, 11; i. Tun. e, 17. 
25. Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr 
gehe, denn daß ein Reicher ins Reich Gottes komme. 
26. Sie enlset3ten sich aber noch viel mehr, und sprachen 
unter einander: Wer kann denn selig werdenP 
27. Jesus aber sah sie an, und sprach: Bei den 
Menschen istIs unmöglich, aber nicht bei Gott; denn 
alle Dinge find möglich bei Gott.  
28. Da sagte Petrus zu ihm: Siehe, wir haben alles 
verlassen, und sind dir nachgcfolget. 
29. Jesus antwortete und sprach: Wahrliih, ich sage 
euch: Es ist niemand, so er verläßt Haus oder Brüder 
oder Schwestern y,der Vater oder Mutter oder Weib 
oder Kinder oder Acker um meinetwillen und um des 
Evangeliums willen,
        

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