Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Neue Testament
Person:
Luther, Martin
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-571981
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-573201
Ev. Macci 
33. Und er nahm ihn von dem Volk besonders, und 
legcte ihm die Finger in die Ohren, und 7tspiitHte, und 
rührte seine Zunge,  may. 8, 23. 
34. Und Vsah auf gen Himmel, und seufzte, und sprach 
zu ihm: Hepha1haI das ist: Thu dich aufi 
sIKap. S, 41; Jan. 11, 41. 
35. Und alsbald thaten sich seine Ohren auf, und das 
sBand seiner Zunge ward los, und er redete recht. 
36. Und er verbot ihnen, sie solltenss niemand sagen. 
Je mehr Er aber verbot, je mehr sie es ausbreiteten. 
Kap. I, 43s45. 
37. Und wunderten sich über die Maßen, und sprachen: 
Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er 
hörend und die Sprachlosen redend.J  
Das 8. Kapitel. 
Speisnng der Vicrtansend. Zeiche11forderung. Warnung vor den Pharisäern 
und vor Hrrodes. Heilung eines Blinden. Betenntnis des Petrus. Erste 
Letdensoertündigung. 
tEv.. am 7. Somit. nach Triuitatis.s 
cV. 1.1o; Many. is, 32s39.z 
I. u der Zeit, da viel Volks da war, und hatten 
nichts zu essen, rief Jesus seine Jünger zu sich, 
und sprach zu ihnen: 
2. Mich jammert des Volks; denn sie haben nun drei 
Tage bei mir beharret, und haben nichts zu essen; 
vgl. Kur. S, 34s44. 
3. Und wenn ich sie ungegessen von mir heim ließe 
gehen, würden sie auf dem Wege verschmachten; denn 
etliche sind von ferne kommen. 
4. Seine Jünger antworteten ihm: Woher nehmen 
wir Brot hie in der Wüste, daß wir sie sättigenP 
5. Und er fragte sie: Wie viel habt ihr BroteP Sie 
sprachen: Sieben.  
S Und er gebot dem Volk, daß sie sich auf die Erde 
lagerten. Und er nahm die sieben Brote, und dankte, 
und brach sie, und gab sie seinen Jüngern, daß sie die: 
selbigeu vorlegten; und sie legten dem Volk vor. 
7. Und hatten ein wenig Fischlein; und er dankte, und 
hieß dieselbigen auch vortragen. 
8. Sie aßen aber, und wurden satt; und huben die 
übrigen Brocken auf, sieben Körbe. 
9. Und ihrer waren bei vier tausend, die da gegessen 
hatten; und er ließ sie von sichs 
10. Und alsbald trat er in ein Schiff mit seinen 
Jüngern, und kam in die Gegend von Dalmanuthas. 
Cis. 11s2t; Matth. 16, ts12.J 
11. Und die Pharisäer gingen heraus, und fingen an, 
sich mit ihm zu befragen, versuchten ihn, und begehrten 
von ihm ein Zeichen vom Himmel. 
12. Und er seufzte in seinem Geist, und sprach: Was 
suchet doch dies Geschlecht ZeichenP Wahrlich, ich sage 
euch: Es wird diesem Geschlecht kein Zeichen gegeben. 
13. Und er ließ sie, und trat wiederum in das Schiff, 
und fuhr herüber.  
14. Und sie hatten vergessen, Brot mit sich zu nehmen, 
und hatten nicht mehr mit sich im Schiff denn Ein Brot. 
15. Und er gebot ihnen und sprach: Schauet zu, und 
8sehet euch vor vor dem Sauerteig der Pharisäer und 
vor dem Sauerteig des sfHerodes.  
16. Und sie gedachten hin und wieder, und sprachen 
unter einander: Das ist7s, daß wir nicht Brot haben. 
17. Und Jesus vernahm das, und sprach zu ihnen: 
Was bekümmert ihr euch doch, daß ihr nicht Brot 
habtP sVernehmet ihr noch nichts, nnd seid noch nicht 
verständig7 Habt ihr noch ein erstattet Herz in euchP 
sIKap. 6, 52. 
18. Ihr habt Augen, und sehet nicht, und habt Ohren, 
und höret nicht, und denket nicht dran, 
19. Da ich fünf Brote brach unter fünf tausend. Wie 
viel Körbe voll Brocken habt ihr da aufP Sie sprachen: 
Zwölf. Kaki. es, 41s44. 
20. Da ich aber die sieben brach unter die vier tausend, 
wie viel Körbe voll Brocken habt ihr da aufP Sie 
sprachen: Sieben. V. e.9. 
21. Und er sprach zu ihnen: Wie vernehmet ihr denn 
nichtsP 
22. Und er kam gen Bethsaida. Und sie brachten zu 
ihm einen Blinden, und baten ihn, daß er ihn Laus 
rührte. sceap. s, se. 
23. Und er nahm den Blinden bei der Hand, und 
führte ihn hinaus vor den Flecken; und spähte in seine 
Augen, und legete seine Hände auf ihn, und fragte ihn, 
ob er etwas säheP Kap. 7, 32. as; Jan. 9, s. 
24. Und er sah auf, und sprach: Jch sehe Menschen 
gehen, als sähe ich Bäume. 
25. Darnach legte er abermal die Hände auf seine 
Augen, nnd hieß ihn abermal sehen; und er ward 
wieder zurechte gebracht, daß er alles scharf sehen 
konnte. 
26. Und er schickte ihn heim, und sprach: Gehe nicht 
hinein in den Flecken, und Esage es auch niemand 
drinnen. ssKnp. 7, sc. 
CV. 27ssKap. 9, 1; Maith. 16, 13ss28; Las. 9, 18s27.I 
27. Und Jesus ging aus und seine Jünger in die 
Märkte der Stadt Cäsarea Philippi. Und auf dem 
Wege fragte er seine Jüngers und sprach zu ihnen: Wer. 
sagen die Leute, daß ich seist 
28. Sie antworteten: Sie sagen, du seiest Johannes 
der Täufer; etliche sagen, du seiest Elias; etliche, du 
seiest der Propheten einer. Kap.k;,15. 
29. Und er sprach zu ihnen: Ihr aber, wer saget ihr, 
daß ich seiP Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: 
Du bist Christus. 
30. Und er bedräute sie, daß sie niemand von ihm 
sagen sollten. keep. g, 9. 
31. Und hub an, sie zu lehren: Des Menschen Sohn 
muß viel leiden, und verworfen werden von den 
Altesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten, und 
getötet werden, und über drei Tage auferstehen. 
32. Und er redete das Wort frei offenbar. Und Petrus. 
nahm ihn zu sich, fing an, ihm zu wehren. 
33. Er aber wandte sich um, und sah seine Jüngers 
an, und bedräute Petrus und sprach: Gehe hinter mich, 
du Satanl denn du meinest nicht, das göttlich, sondern 
das menschlich ist. 
34. Und er rief zu sich das Volk samt seinen Jüngern, 
und sprach zu ihnen: Wer mir will nachsolgen, der 
verleugne sich selbst, und nehme sein Kreuz auf sich, 
und folge mir nach. 
35. Denn wer sein Leben will behalten, der wirdis 
verlieren; und wer fein Leben oerlieret um 1neincts und 
des Evangeliums willen, der wirdls behalten. 
March. 1o, so. 
36. Was hülfe es den Menschen, wenn er die ganze 
Welt gewönne, und nähme an seiner Seele SchadenP 
37. Oder was kann der Mensch geben, damit er seine. 
Seele löfeP
        

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