Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Neue Testament
Person:
Luther, Martin
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-571981
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-573877
Eh. Johannis 
34. Da sprachen sie zu ihm: Herr, gieb uns alIewege 
solch Brot. 
35. Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot 
des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht 
hungern; und wer an mich glaubet, den wird nimmers 
mehr dürften. V. 48; nap.4,14; 7, 37. 
36. Aber ich Vhabe es euch gesagt, daß ihr mich ges 
sehen habt, und glaubet doch nicht. IV. ge. 29. 
37. Alles, was mir mein Vater giebt, das kommt zu 
mir; und wer zu mir kommt, Eben werde ich nicht hin: 
ausstoßen. Ozean 17, s.8; Many. H, 28. 
38. Denn ich bin vom Himmel kommen, nicht, daß 
ich meinen Willen thue, sondern des, der mich gesandt 
hat.  Kein. 4, 34. 
39. Das ist aber der Wille des Vaters, der mich ges 
sandt hat, daß ich nichts oerliere von allem, das er mir 
Ygeben hat, sondern daß ichs anserwecke am jüngsten 
Uge. Lan. to, 28. 29; 17, 12. 
40. Denn das ist der Wille des, der mich gesandt 
hat, daß, wer den Sohn siehet, und glaubet an ihn, 
habe das ewige Leben; und Jch werde ihn 7Fauferwecken 
am jüngsten Tage. may. Z, 29; u, 24. 
41. Da murreten die Juden darüber, daß er sagte: 
Jch bin das Brot, das vom Himmel kommen ist, 
42. Und sprachen: Jst dieser nicht Jesus, Josephs 
Sohn, des Vater und Mutter wir kennenP Wie spricht 
Er denn: Jch bin vom Himmel kommenP gut. 4, 22. 
43. Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Murret 
nicht unter einander. 
44. Es kann Niemand zu mir kommen; es sei denn, 
daß ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat; und Jch 
werde ihn auferwecken am jüngsten Tage. IV. es. 
45. Es stehet geschrieben in Vden Propheten: ,,Sie 
werden alle von Gott gelehret sein.t: Wer es nun 
höret vom Vater, und lernetis, der kommt zu mir. 
7Jes. 54, II; Jst. 31, 33. 34. 
46. Nicht, daß jemand den Vater habe gesehen, ohne, 
der vom Vater ist; der hat den Vater gesehen. 
 Kap. I, IS. 
47. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich 
glaubet, der hat das ewige Leben. nap.3,1g. 
48. Jch bin das Brot des Lebens. V. ge. 
49. Eure Väter haben Manna gegessen in der Wüste, 
und sind gestorben. V. sc. 32; 1. nor. 10. s. 5. 
50. Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, auf 
daß, wer davon isset, nicht sterbe. 
51. Jch bin das lebendige Brot, vom Himmel 
kommen Wer von diesem Brot essen wird, der wird 
leben in Ewigkeit. Und das Brot, das Jch geben werde, 
ist mein Fleisch, welches Jch geben werde 3für das 
Leben der Welt. Wer. to, 5. to. 
52. Da zanketen die Juden unter einander, und 
spEach;n: Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen 
ge en. 
53. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich 
sage euch: Werdet ihr nicht essen das Fleisch des 
Menschensohns, und trinken sein Blut, so habt ihr kein 
Leben in euch. 
54. Wer mein Fleisch isset, und trinket mein Blut, der 
hat das ewige Leben, und Jch werde ihn am jüngsten 
Tage auserwecken. 
55. Denn mein Fleisch ist die rechte Speise, und mein 
Blut ist der rechte Trank. 
56. Wer mein Fleisch isset, und trinket mein Blut, 
der Vbleibt in mir, und Ich in ihm. 
8Kap. 15, 4; 1. Juli. J, 24. 
57. Wie mich gesandt hat der lebendige Vater, und 
Jch lebe um des Vaters willen, also, wer mich isset, 
derfelbige wird auch leben um meinetwillen. 
58. Dies ist das Brot, das vom Himmel kommen ist; 
nicht, wie eure Väter haben Manna gegessen, und sind 
gestorben. Wer dies Brot isset, der wird leben in 
Ewigkeit. 
59. Solches sagte er in der Schule, da er lehrete, zu 
Kapernauni.  
60. Viele nun seiner Jünger, die das höreten, 
sprachen: Das ist eine harte Rede; wer kann sie hörenP 
61. Da Jesus aber bei sich selbst merkte, daß,,seine 
Jünger darüber murreten, sprach er zu ihnen: Argert 
euch dasP 
62. Wie, wenn ihr denn sehen werdet des Menschen 
Sohn auffahren dahin, da er zuvor warf nap.3,13. 
63. Der Geist istls, der da lebendig macht; Das 
Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die Jch rede, die 
sind Geist, und sind Leben. 2. nor. 3, is. 
64. Aber es sind etliche unter euch, die glauben niiht. 
Denn Jesus wußte von Anfang wohl, welche nicht 
glaubend waren, und Vwelcher ihn verraten würde. 
DKap. 13, It. 
65. Und er sprach: Darum hab ich euch gesaget: 
Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn von 
meinem Vater gegeben. V. 44. 
66. Von dem an gingen seiner Jiinger viele hinter 
sich, und wandelten hinfort nicht mehr mit ihm. 
67. Da sprach Jesus zu den Zwi3lfen: Wollt ihr auch 
weggehenP 
68. Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin 
sollen wir gehenP Du hast 3Worte des ewigen Lebens; 
V. 63. 
69. Und wir haben geglaubet und erkannt, daß VDu 
bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. 
may. J, us; u, 27; Many. is, is. 
70. Jesus antwortete ihnen: Hab Jch nicht euch zwölfe 
erwählet7 und euer einer ist ein Teufel. 
71. Er redete aber von dem Judas, Simons Sohn, 
Jsiharioth; derselbige verriet ihn hernach, und war der 
Zwölfe einer. 
s . 
Das 7. Kapitel. 
Jesus auf dein Laubhütteiifest redet von seiner Lehre, seinem Weggaiig und 
dem heiligen Geist. Des Volkes und der Pharisäer Verhalten gegen ihn. 
1. Darnach zog Jesus umher in 7FGaliläa; denn er 
wollte nicht in Judäa umher ziehen, darum daß 
ihm die Juden nach dem Leben stelleten. sKap.s,1. 
2. Es war aber nahe der Juden Fest, die7iLcFubriiste. 
.Z, Mo  23, 34. 
Z. Da sprachen seine 8Brüder zu ihm: Mache dich 
auf von dannen, und gehe nach Judäa, auf daß auch 
deine Jünger sehen die Werke, die du thust. 
8Kau. 2, 12; Matth. 12, its; Aug, 1, 14. 
4. Niemand thut etwas im Verborgnen, und will doch 
frei offenbar sein. Thust du solches, so offenbare dich 
vor der Welt.  
5. Denn auch seine Brüder glaubten nicht an ihn. 
6. Da spricht Jesus zu ihnen: 7kMeine Zeit ist noch 
nicht hie; eure Zeit aber ist alIewege. sskap. 2, 4. 
7. Die Welt kann euch nicht hassen; mich aber Vhasset 
sie; denn Jch zeuge von ihr, daß ihre WerkeKböse5sind. 
. dass. 1s, 18p 
8. Gehet ihr hinaus auf dieses Fest; Jch will noch nicht 
hinaufgehen auf dieses Fest; denn meine Zeit ist noch 
nicht erfiillet.
        

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