Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Blüte der Malerei in Holland
Person:
Philippi, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-566943
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-567293
Zur 
Einleitung. 
Jn der Malerei der Holländer CBand V1, Heft Nr. 13 u. 14J haben 
es die Umstände gefügt, daß sich die Betrachtung nach Städten und die nach 
Gattungen durchkreuzen und miteinander in Streit geraten. Gewiß wäre 
die landschaftliche Anordnung die schönste, weil sie am anschaulichsten ist, 
wenn sie sich durchführen ließe. Aber die nahe bei einander liegenden 
Städte Hollands sind keine Landschaften, die den Charakter ihrer Kunst 
wirklich bestimmen, wie es in dem Jtalien der Renaiffance der Fall ist. 
Die Künstler wandern, und ihre Meister und die Gattung, der sie sich zu: 
gesprochen haben, sind wichtiger für sie als ihr Geburtsort oder die Stadt, 
in die sie zufällig gezogen sind. Außerdem verlieren wir bei jener Grup: 
pierung die Gleichzeitigkeiten aus dem Auge, den historischen Durchschnitt. 
Von der Malerei Haarlems und Amsterdams, vielleicht auch noch Leydens, 
läßt sich eine zusammenhängende Darstellung geben, von der der anderen 
Städte nicht; in Bezug auf Haarlem war es mir eine Überwindung, diesen 
Zusammenhang zu zerreißen, aber es mußte sein. Der Leser findet nun 
den Stoff nach den Ha11ptgattungen der Malerei geordnet, innerhalb dieser 
aber die Kunst der einzelnen Städte getrennt oder, wo das nicht zweckmäßig 
war, die Städte wenigstens hervorgehoben. Jnnerhalb des nationalen Bild: 
Uisses erscheinen vier öffentliche Denkmäler Rembrandts und die sämtlichen 
Porträts seiner Schüler, weil das alles in seiner Bedeutung da am klarsten 
hervortritt. Übrigens bilden er und die Seinen und alles, was an Gat: 
tnngen weiter dazu gehört, also auch einige Genremaler und Landfchafter, 
eine Gruppe für sich. Ebenso stehen ganz am Schluß und in einem be: 
sonderen Kapitel die Utrechter zusammen, nicht als ob sie es wegen ihrer 
Bedeutung verdient hätten, aber sie sind fast alle nach ihren Lebenswande: 
rungen zuletzt wie die Graubiindener Zuckerbäcker in ihre Heimat zurück:
        

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