Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Hölzer
Person:
Krais, Paul
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2617161
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-2624750
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sieht. Im Längsschnitt zeigt das Holz miteinander abwechselnde dichte 
gelbe und minder dichte weißliche Stellen, die Gefäße bilden hier un- 
gleich verlaufende, ziemlich derbe Furchen, die Markstrahlen im Tangential- 
schnitt kleine spindeliörmige Fleckchen. Eines der best charakterisierten 
Kamerunhölzer, sehr ausgezeichnet durch das reichliche Vorkommen des 
die hellen Stellen der Grundmaße bildenden diinnwandigen Strangparen- 
d-lyms, das mit Schichten dickstwandiger Fasern wechsellagert. Hart und 
SdIWCT, uneben spaltend, in seiner Verwendbarkeit noch zu erproben. 
Rotbuchenholz. 
Stammpflanze: Gemeine Buche, Rotbuche, Fagus silvatica, in ganz 
Eurgpa mit Ausnahme Skandinaviens und des östlichen Rußlands. 
Uhr; das Avgssehän und den Bau des Holzes vgl. die Übersicht (S. 665) 
und die ig. , un 18. m 
Nqrrnal ohne gefärbten Kern, In  m m m m m 
nur ausnahmsweise im In- „   n 
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lerer Härte, Tragkraft und   "  MM  m) g 
Festigkeit, wenig elastisch, Q d!   FIZ- 18- 
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Wasserhaltbar. Stark schwin- "u" d" Jahnärrflzä (151529) etwa! vßrsewölbh 
dem], auch im lufttrockenen g" 
Zustand sich werfencl, quellend und reißencl ("arbeitend"). Vielseitig verwend- 
bar, besenders geeignet zur Herstellung gebogener Möbel, gebeizt ein billiger 
Ersatz fur Nußholz, als Werkholz hinter dem Weißbuchenholz zurückstehend. 
Weißbuchenholz. 
Stammpflanze: Gemeine Weißbuche, Hainbuche, l-lagebuche, Horn- 
baum, Carpinus Betulus, hauptsächlich in Mitteleuropa. 
Über Aussehen und Bau des Holzes vergl. die Übersicht (S. 665) 
und Fig. 10. Den "unechten" breiten Markstrahlen der Querschnittsfläche 
entspredlen im tangentialen Längsschnitt wenig auffällige Streifen, im 
radialen etwas lebhaftere Spiegel in gleichmäßig dichter, fast glanzloser 
Grundmasse. Im Querschnitt erscheinen die Gefäße unter der Lupe in 
radialen Reihen (siehe Fig. 10). Hart, sdiwer, sehr schwerspaltig, zäh 
und fest, doch wenig dauerhaft. Ein vortreffliches Werkholz, namentlich 
zur Herstellung von Maschinenbestandteilen, Werkzeugstielen u. dergl.
        

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