Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Des vortrefflichen Florentinischen Mahlers Lionardo Da Vinci höchst-nützlicher Tractat von der Mahlerey. ; Aus dem Italiänischen und Frantzösischen in das Teutsche übersetzet; Auch nach dem Original mit vielen Kupfern und saubern Holzschnitten versehen: auch mit beygefügtem Leben des Auctoris
Person:
Leonardo <da Vinci> Böhm, Johann Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-563824
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-564159
Das Leben, 
des vortreffliGen Mahlers   
LIONARDO DA VINCl.y 
.:N Es Adelichen Stammes Hoheit und Großschatzungxbeikehet in 
II nichts andersJ als in selbii eigener Einbildungz welche also für 
Es Ach, alleinJ keinen Untegcheid unter den NTenschen wut;cken 
 kan. Wenn aber diese inbildung mit sonderbahren skhonen 
Gaben und von überir:discher Gunstx auch löblich verrichteten 
Wercken begleitetwirdJ so bleibet dieselbe billich in ihremWehrt; so daß 
der Göttliche Willexdiesen Vorzug gleichsam selber beiiehlet J Und haben 
willJ daß wirdergleichen GeiikerJ mehr als die gemeinen erheben sollen. 
Unter diese wird nicht unbillichyder vortreffliche Florentinische Mahler 
und Bildhauer L1onardo da Vmc1 gezahlet; als welcher auf der Leiter s ei: 
nes tugendsamen LebensJ edler Kunik und grosser Erfahrenheitx das nie; 
drige Gebäudeseines Scamm:saUses , weit überstiegen J und sich eine 
grosse ö.zoheitJansehnlichen Adel und glorwürdigen Preiß erworben: auch 
wol verdiente hatx daß er nicht allein mit den Vornehmiken verglichen J 
sondern auch wie jene , durch seineJlöbliche Werce,s unikerblich gewor; 
den ist ; nachdem er vorhero in den Armen eines N1onarchen verschiedenl 
undldiese grosse Gnade J mit jederInanns BeyiiimmungJ wol verdie; 
net par.  
Dieser Lionardo,erblickte das Licht der Welt auf dem Schloß via. 
ei , welches unten in dem Thal Arno , nicht weit von Florenr,3 gelegen. 
1Vie er noch in seiner Kindheit 1iets allerley Zeichnungen machte J Ente 
schloß sich sein Vaterx Peter von Vinci , der nicht viel zum be;skskI hatteJ 
der g1itenNeigung seines Sohnes zur N1ahlereyy so viel mogltch aufs 
3UI28IfMs Er brachte ihn derohalben nach Florenz ZU A11dkC21 VerOcs 
ch10 , der dazumal Unter den Florentinischen MahleMl als ein Ge0mes 
tm , OPUCUs , BildhauerXBaUmeisiser , Goldschmidt X KUpfeistecherl 
NJahlOV, Und Mariens,  in einigem2l.nßehens stundeJ und der den Liqnars 
do in die Lehre nahm. Dieweil derselk;iCgiZ eines frolichen Gemächer 
C warf
        

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