Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber Hubert und Johann von Eyck
Person:
Waagen, Gustav Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-542354
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-544908
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abfallenden Strahlen erregt werden, sind bis zur 
 Täuschung wahr ausgedrückt. ss Ganz oben am 
Rande des. Bildes, grade über dem Lamm, und 
unter dem darüber befindlichen Gott Vater,,Iieh: 
man den heiligen Geist, in Gestalt einer Taube, von 
welchem aus sich auf alle Glciubigen seine goldene 
Stralen verbreiten, deren man erst bei sehr genauer 
BeFchtigung gewahr wird. 
Der Flügel, welcher sich rechts zunächst an das 
.Hauptbild schließt cNr. Z9.J, hat die Unterschrift: 
Pekegrinisti. Er stellt eine Landschast von südi 
lichem Charakter dar, in welcher Pinien mit Cedern 
und Orangenbaun2en abwechseln. Zwischen ihnen 
sprossen eine Menge frentdartiger Gräser. Wie Kie2 
sei am Wege, leuchten verstreute Perlen und farbige 
Edelsteine aus dem Grase, zwischen Felsskücken, und 
unter den Füßen der Pilger hervor. Diese ziehen 
in mannigfaltiger sKleidung,und Gestalt aussallen 
Ständen herbei; zum Theile mit Muschelhut und 
Stab. Mitten unter ihnen bemerkt man eine edle, 
ansdrucEsvolle Greisengestalt, mit langenisehrwürdix 
gem Barte. Ganz im Hintergrunde sieht dagegen 
eine seltsam laehende Figur in einer Mdnchstutte. 
Riesengroß führt im Vorgrunde. der heilige ChriIioph 
die fromme Sehaar an.  
Der Flügel Nr. ro, hat die Unterschrift: Hex.
        

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