Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber Hubert und Johann von Eyck
Person:
Waagen, Gustav Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-542354
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-544462
 176 
qc..j.ssd 
blos von ihm die voclkommenere Art Oelmalerei, sen; 
dem sie folgten ihm in der Anordnung und Bei 
handlungsweise der Gegenstände im 2lllgetneinen; 
wie sich Jeder durch Vergleichung der vdrnehtniken 
Werke beider Schulen überzeugen kann, wenn wir 
gleich nur von Herl en wissen, daß er ein eigenes 
lieber Schüler des J. v. Eyck war, und ihm daher 
auch selbst bis auf Einzelheiten getreu blieb O. Im 
Einzelen.Ihat dagegen der ältere HoJlebein viel 
Uebereikniimmendes sinkt den späteren Bildern des 
II Den Nachrichten zu Folge, welche Herr Johann Müh 
let, Maler von Nördliugen, über die Kiinfilersfeiuer Vatert1qdi 
aus alten Urkunden derselben gegeben hat, wurde gegen das Jahr 
z457 Fried riet; Herlen, ein Schüler des J. v. Eritis, Bürger 
und Meister zu Ni5rdlingen, wohin er schon 1463 sen Rai 
thenbu rg als Pfalbiirger gekommen war. PS. B1su11iot Tab1e 
genera1e. 1l. Section pag. 892. f.J Diese Aufnahme wurde 
ihm ganz steuerfrei bewilii9t4 und in dem Bürgerbuch ist hinzuges 
fügt: ,,Friedrich Herlen, Maler, der mit niederliindischee Arbeit 
umgehen kann. U CS. Kunsihl. von xs2o. Nr. 17. iueix1em Aus, 
setze des Hm. Müllers Am Hoehaltare der Hauptkirche zu Nisus 
singen findet man von ihm acht Bilder, welche die JugendgesC;iä;te 
Christi behandeln, und mit dem Jahre 14s5 und dem Monds 
Stamme des Künstlers cS. dasselbe bei Bm1liot a. a. O.J bezeihc 
net find. Unter denselben if die Verkündigung Mariä und die 
Därsteliung im Tempel genau so vorgesieklt, als qui den Bildern 
dieses Inhalts den J. v. Eyrk in der Sammlung der Herren Wiss 
seräe, nur daß sie denselben an Meisterschuß: der Behandlung und 
Sorgfalt der Ausführung weit nachsiehen. Hiedurch erhältst: 
obige Rom eine vollkoiumene Bestätigung. ;
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.