Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber Hubert und Johann von Eyck
Person:
Waagen, Gustav Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-542354
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-544385
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Ausbildung. der ALandschasr, und aller anderen Neben; 
werte, so. wie in der Genauigkeit der Ausführung 
im. Einzelen ihn endlich gar. sehr nett hinter sich 
zurückläßt. Mag nun auch die Anlage,des Mqsqk; 
cio.vielleicht noch großartiger sein, als die des J. v. 
Speis, so sieht v. Ehre dadurch nnsireitig. dennoch 
höher, daß er bei. seiner großen geistigen Tiefe zu: 
gleich über die Mittel, seine Gedanken auszudrücken, 
ungleich freier und unumschränkter gebietet, als jener, 
so daß selbst seine früheren Bilder aus einer Stufe 
der technischen 2iusbildiing stehen, welche die Maler 
in Italien erst gegen Ende des isten Jahrhunderts 
erreichten.      
Je mehr die Jta1ieiner seiner Zeit ihm in den 
obengedachten Eigenschaften nachstanden, desto höher 
mußten sie dieselben an ihm schätzen; und daher 
werdensanch in den Beschreibungen v. Eyckischer Cis; 
wilde bei FaeiusiIJ, nächst jenen perspeecioischen 
Erscheinungen, die tänschende Wahrheit und Leben: 
digkeit und große Ausführung alles Vorgesieliten mit 
der größten .Betvunderuvng hervorgehoben. Wenn wir 
diesen Umstand recht erwägen, wird uns nicht alirin 
das oben angeführte Urtheil desselben Schriftstellers, 
daß man J. v. Ehre für den größten Maler sei; 
Vergl. unten Du 
s2knfangc des 
CapittlZ. 
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