Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber Hubert und Johann von Eyck
Person:
Waagen, Gustav Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-542354
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-544008
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sich Jahrhunderte in ursprüngliches Kraft und: Fels 
sehe behaupten H. Diese Eigenschaften zeigen außer 
seinen, seiner Schüler und, mehr oder weniger; aller 
älteren Maler Bilder, welche dem von ihm auJge; 
gangenen Systeme treu geblieben find. 
Wir halten uns jedoch für überzeugt, daß diese 
Vorzüge mehr auf jenes glücklich herausgefundene 
Verhältniß im Gebrauche der Decke nnd Lasnr;Fari, 
ben, dem Malen auf weißem ssKreidegrunde mit sehr 
sorgfältig sgereinigtem Oel, nnd der höchst genauen 
i Prüfung und. Bereitung der Farben beruhen, als 
daß sich J. v. Chef, wie einige meinen, mehrer feig: 
unbekannter Farben bedient heitre, . und daß dem; 
nach das Rachdunkeln,sdas kreidige Ansehen und die 
übrigen Mangel der weiteren Oelmalerei lediglich 
durch die Vernachlässigung jener. Stücke verursacht 
worden sindHJ.   
skocssssssH.. 
II Schon Van Mander bezeugt von den Gemätden Les J. v. 
Eyck zuXGeut, daß He alle Bilder Ritter Zeit ausspracht der For: 
ben übertreffen, und wie frisch gemalt aussEihen; nnd diZses gilt 
non; eben so gut von unserer Zeit, wie wir als Augensenge 
verfnhem können.   J .s 
III Von dieser späteren OeImalerei gi1t, was .I1Ieq.1.1evos, 
Saggio su1 Riskghilmento del Hundes inst.e de Greci e Roma1äi 
pjtiokI. F. 1o4. ff. der ersten Ausgabe, von den Rgthtyeileu 
derselben durch das NaMvnukeIn mit unrecht im Allgemefnen 
jagt. Das Oel hat die Eigensc1;aff, bei dem Äufkroiiuen einen
        

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