Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Kunst auf Glas zu malen und die hiezu nöthigen Pigmente und Flussmittel zu bereiten
Person:
Gessert, M. A.
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-523604
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-524091
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47. Man sehneidet 1 Th. feines reines clmnIs 
gesehlagenes Silber in streifen, nnd st6sst 1 Th. rohes 
spiessglan2 nnd I Th. ganzen sehwekel an Pulver. 
Mit beiden letzteren Substanzen bedeckt man d.enB0den 
eines Sehmelztiegels, bringt darauf eine sehiehte des 
dl1nngescln1ittenen silbers und fährt so fort, bis Alles. 
eingesehichtet ist. Man bringt nun den 7kiegel in gliis 
hende Kohlen, und bedeckt il1n selbst 1nit einer sehwarss 
zen Kohle. sobald der sehwefel anfängt zu brennen, 
ist die Masse in Flnss. Diese wird nun in klares 
Wasser gesehüttet, getrocknet, mit 3 Th. dunlcelges 
hrannten1 0elcer versetzt und recht fein gerieben. Das 
Pigment wird ohne Zusatz eines Plnssmittels und 0hne 
GntnIni einen Messerrücken dielc auf die umgekehrte 
Seite des Glases anfgelegt und nach dem Einhrennen 
wiec1ier abgebükstct. 
48. Um ein heiteres Gelb zu erzielen, vckf:ilnsl 
man gerade So wie beim Vorigen, nur dass matt statt 
3 Tit 0cker nur 1 Tit. 11inzumiso11t. Ja selbst die 
vorige ge1be Farbe, welche beim 6inmaligen Bi11hke1nIct1 
 erschöpft wird, kann wiecjeri101t Zu Col0rit
        

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