Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Malerschule von Nürnberg im XIV. und XV. Jahrhundert
Person:
Thode, Henry
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-519104
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-519819
Berth0ld, 
der 
Meister 
des 
JMh0f,schen 
, 2lltareS.  
Un x 
 is 
. f einer kleinen Empore in einer linken SeitenkapelIe der Kirche 
si8 S. Lorenz in Nürnberg befindet sich ein Werk, welches als eines 
  der wichtigsten der Niiruberger Malerschule im Anfang des 15. Jahr: 
 hunderts schon seit längerer Zeit besonderer Aufmerksamkeit gewiirs 
digt worden ist: der Jmhof7sche Altar. Derselbe, jeht in seine 
einzelnen Theile zerlegt, enthält in halblebeusgroßen Figuren auf Goldgrund 
als Mittelpunkt die Darstellung der Krönung der Maria, auf den Fliigels 
abtheilungen, von denen, wie es scheint, vier nicht erhalten sind, die Apostel und 
auf der Rückseite eine früher auf der Burg, jetzt im Germauischeu Museum 
CNr. 88J aufbewahrte Tafel mit ,,Christns im Grabe zwischen Maria 1n1d 
JohannesH. Ja feierlicher Ruhe neben einander auf einem mit brokatnem Stoffe 
verkleideten, einfachen Sitze thronend, gewahren wir auf dem Mittelbildc den 
Hinnnelsherrscher und seine Mutter. Die Krone auf dem Haupte, in der 
Linken das Szepter, in kirschrothes Gewand und Mantel gekleidet, wendet 
sich Christus mit ernstem Blick des großen, weitgeöfsneten Auges zu Maria, 
die in Blau gekleidet, ein weißes, gefältelt herabhängendes Tuch auf dem Kopfe, 
sich halb zu ihm wendet, in würdevoller Demuth das Haupt ein wenig senkt 
und mit inbriinstiger Bewegung die Hände faltet, indess er ihr die Krone auf: 
setzt. Zunächst der Gruppe sind auf den Flügeln als empfehlende Patrone 
der kleinen knieeudeu Stifter, eines Mannes und dreier Frauen, links der 
brannbärtige h. Simon VII mit Buch und Sage in rother Gewandnng, rechts der 
graubärtige, in 1noosgriinen Mantel gehiillte Thaddeus, das Kreuz auf der 
Schulter tragend, angebracht. Auf den sechs anderen abgesägten Tafeln, die 
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