Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Hans Sachs und seine Zeit
Person:
Genée, Rudolph
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-513262
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-514419
Beginn 
der 
Wanderjahres 
Regensb11rg. 
61 
Meister Nunnenbeck Enipfehlungen an die dortige Brüderschaft der 
Meistersinger mitgegeben hatte. 
Jn allem, was er dort vom Handwerk wie vom Meistergesang nnd 
vom Volksleben kennen lernte, blieb wohl Regensburg hinter den Ein: 
drücken. die er aus seiner Vaterstadt mit sich nahm, zurück. Aber er 
sagte sich wohl, daß es ja nicht überall gerade so wie in Nürnberg 
aussehen könne, sonst hätte er ja gar nicht erst zu reisen brauchen. 
Und bei alledem gab doch auch die freie Bewegung in der ihm offen 
stehenden Welt seinem Herzen frohen Mut, sodaß ein eigentliches Heimweh 
in ihm nicht aufkommen konnte. Regensburg stand auch damals nicht 
R2g2ngburg. 
in solcher Fülle des Lebens wie sein geliebtes Nürnberg. Wohl aber 
konnte er dabei vor dem mächtigen Dom und vor der steinernen Donau: 
brücke mit Staunen verweilen, und vor allem mußte der breite Strom 
selbst einen ganz neuen und starken Eindruck auf sein Gemüt machen. 
Nach einem Aufenthalt von ein paar Monaten wendete er sich 
von Regensburg zunächst nach Pas s an, ohne aber auch hier länger zu 
verweilen. Dann nahm er seinen Weg über das am Jan gelegene 
Brauuau, Ried, Wels und Hall und kam endlich nach Salzburg, 
welches größere Erwartungen und Hoffnungen in ihm erregte. Auch 
diese alte so malerisch gelegene und hochberühmte Stadt hatte eine 
Meistersingschule, und auch das Schusterhandwerk daselbst stand im 
besten Rufe. Sein Verkehr mit den Singegenossen konnte zwar nur
        

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