Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Hans Sachs und seine Zeit
Person:
Genée, Rudolph
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-513262
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-513994
der Kaiser. 
Besuche 
Nosenplüts 
Spruch 
Von Nürnberg. 
19 
trauens so würdig gemacht. Wie H 
sehr eKaiser Karl IV. den Wert  
Nürnbergs erkannte und die Stadt  
bei jeder sich bietenden Gelegenheit in  
auszeichnete, erhellt auch daraus,  Z 
daß dieser Kaiser in dem Zeitraum   
von dreißig Jahren zehnmal in Nürn:  W Z 
berg seinen Aufenthalt genommen . E F 
hatte. Und von den nächstfolgenden   J 
Kaifern hatte Friedrich 11I. fünfmal   H 
und Maximilian I. viermal in Niirn: L  F 
berg Hoflager gehalten. X  Z S 
Mit dem wachsenden Ansehen der El II Z 
freien Reichsstadt, mit ihren aus: ,  : I 
gezeichneten gemeinnützigen Einrich:  : H Es 
tungen, ihrem blühenden Handel und  .  Z H Z 
der schon jetzt fast unvergleichlichen ssi F  Z Z 
Handwerks: undGewerbthätigkeitmußte  Z G Z 
auch das freudige Selbstbewußtsein der   J Z 
Nürnberger sich steigern. Der wohl: is Z Z 
berechtigte Stolz auf alle die mannig:   Hi 
fachen Vorzüge Nürnbergs und die  Z 
Freude daran erhielten einen vollen ;.EsEJf Z 
dichterischen Ausdruck in dem großen    IN    H Z 
Gedicht, weiches Haus Roseup1iit I  T 
als ,,Spruch von NürnbergH im I  Z 
Jahre 1447 geschrieben hatte. Hans  Z 
Rofenplüt, gewöhnlich auch der  Z 
..SchneppererU Lfoviel wie loser  D 
Schwä3erJ genannt, verfaßte viele sehr  
derbe Fastnachtspiele, sowie andere  
Gedichte, und er wird auch als  
.,WUppeI1dichterU bezeichnet, das heißt: 
als fahrender Sänger, der auf den Burgen der Ritter und an 
HöfEU der Fürsten Verse auf deren Wappen, auf ihre Zeichnung 
und deren Farben machte. In einem seiner Gedichte sagt er von 
sich selbst:
        

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