Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Hans Sachs und seine Zeit
Person:
Genée, Rudolph
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-513262
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-514605
Das 
Vom 
F0st11achtspiel 
Vem1sberg. 
Vor denen ich euch Warnen muß. 
Es wird sein die Künigin Venu5, 
Die wird mehren ihr HofgejXnd 
Mit manchem scharpfen Pfeil geschwind, 
Und wen sie trifft, der kumbt in Not 
Hüt euch vor ihr, das ist mein RatVJ. 
Herr Danheuser bin ich genannt, 
Mein Nam der ist gar weit erkannt, 
Aus Frankenland war ich geborn 
Aber Frau Venu5 au5erkorn 
Hat mich in ihrem Dienst bezwungen, 
Ihr Pfeil hat mir mein Herz durchdrungen, 
Darnach da hat sie mich gefangen 
Und an ihr starkes Seil gehangen. 
Frau Venn5 spricht: 
Ich bin Vem15, der Lieb ein Hort, 
Durch mich ward mannig Reich zerstort, 
Ich han auf Erden groß Gewalt, 
Über Reich, arme, Jung und alt, 
Wen ich wund mit dem 5chießen mein, 
Derfelbig muß mein Diener sein. 
2ll5denn jeZund aufspanne ich, 
Darumb wer fliehen will, der fliech. 
Der Ritter spricht: 
Hör zu du Küngin au5erkorn, 
Ich bin ein Ritter woIgeborn, 
Nach Rennen, 5teshen steht mein Sinn, 
Vor deim Schießen ich sicher bin. 
Der getreu Eckatt spricht: 
O fleuch bald, fleuch, du strenger Ritter, 
Venu5 macht sonst dein Leben bitter. 
Frau Denn; spricht: 
Ritter, dich hilft dein Fliehen nicht, 
Mein Pfeil ist schon auf dich gericht. 
Der Ritter spricht: 
O weh Venu5, was zeud2st du mich, 
Daß du mich scheußt so hertiglich. 
Mein Rennen, 5techen hat ein End, 
Ich geb mich in dein Regiment. 
I; Hang Sachs schreibt um des Reimes willen 
in der Behandlung der Sprache. ,,ss s,   
.Roth4 
für Nat; 
eine
        

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