Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Lebenserinnerungen
Person:
Falke, Jakob von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-483735
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-487774
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Ich hielt ihn hoch empor in Lüften, 
Damit die Sonne auch sich freuen könnt. 
Un seinem stolzen Blick, 
Und sprang bergab vom Fels zum Strand 
Und jauchzte voller Lust und Freud7 
Ob dieser schönen Welt.  
Mein Kahn, der schaukelt nicht. 
Nicht zitterte der See, 
Und fröhlich stieß ich ab. 
Mein Herzen5sohn lag weich gebettet da 
Zu meinen Füßen. 
Ich sang ihm schöne Lieder, weil ich ihn 
Nicht fühlen konnte. Er lachte, 
Und im Glücke flog das Schiff dahin.  
Doch wo war jetzt die SonneP 
Ich merkte nichts vorher. 
Ich hatt, des Kindes Köpfchen nur im Auge, 
Und tausend Freuden hielten Herz und Sinn. 
Auf einmal rollt der Donner, zuckt der Blitz, 
Und hoch die Wellen bciumen. Wie, so schnellP 
Wo kam der Sturm auf einmal herP 
Uns macht er nichts. Nicht wahr, mein KindP 
Wir kommen schon nach Haus. Du lachst und lallst; 
Was soll der Sturm uns thunP 
Fest, stark und fest, nun ruderte ich hin, 
Und fest und stark und freudig schlug mein Herz, 
Wir kommen schon nach Haus. 
Und mit des Sees Gewalt ward stärker nur mein Arm, 
Trotz Weil, und Sturm, wir fuhren schnell dahin. 
Kurz dauerte des Sturms Gewalt, 
Drum läßt er ungern seine Z1Iacht 
Von ZTkenschenhand besiegen. Seine Wellen stiegen
        

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