Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aus den letzten fünf Jahren
Person:
Grimm, Herman
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-475486
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-478334
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anische Novelle; Zuflucht Cunklare Scene; in der Art Gretchens 
vor dem Crucifixe; in altdeutscher WitwentrarhtJ; Traum vom 
Jungbrnnnen Cgalante Paare auf verschiedenen Stufen einer Re: 
naifsance:Gartentreppe, das Ganze in der Art WatteauisJ; Auf 
der Weide CKühe unter einem Weidenbaume in niederländischer 
AuffassungJ; Ehorgestiihl CTheile eines geschnitzten Ehores; archi: 
tectonisches Stück mit LichteffectJ; Heimkehr des Vaters LFamiliens 
scene vor den Thurm einer Stadt, in der Tracht des 17. Jahr: 
huudertsJ; Oberungarn Lnationale PferdesceneJ; .Herbsttag; Wiener 
Ufer; Bei Amsterdam; Der .Hausirer kalter Jude bei Bauern: 
mädchenJ; Neuigkeiten CWanderer am Brunnen erzählt jungen 
wasserholenden Frauen etwas. Altgriechisches KostümJ; Am Weiher; 
Der beste Trnmpf CBauernmiidchen und Bauernbursche Karten 
spielendJ; Blutrache Ctodter GriecheP UngarP BnlgareP auf dem 
Boden ausgestreckt; verzweifelnder Schimmel daneben, zum Himmel 
aufwiehernd; breite SteppenlandschaftJ; Ein lustiger Morgen Cgroße 
Kälberheerde zu einer Wasserlache sich uns entgegen drängendJ; 
Kosaken auf der Fiihrte; Der Fürstin Morgenspaziergang CRoccoro: 
scene am einsamen Gartenportal; Mohr mit Sonnenschirm; tanzende 
,3igeunerJ; Dorfbrand; Pferdemarkt; Schwere Wahl CBauer in 
Verlegenheit vor einem WahlcomiteZJ; Aus dem Rostocker Hafen. 
Dieser Auszug der ersten vierzig Seiten genügt, um den Charakter 
des Ganzen darzulegen. Wer alle Jllnstrationen des Kataloges 
weiter durchsehen wollte, würde lauter Scenen begegnen, deren 
Jlluftration er ernster genommen, schon auf anderen Ansstellungen 
gesehen zu haben vermeinte und sderen Existenz ihm gleichgültig 
wäre. Denn welchem uns innewohnenden tieferen Gefühle enti 
sprechen solche WerkeP Wo rufen wir unwillkürlich ans: ja, das 
mußte gemalt werdeni Ein Gefühl von Fremdheit verläßt uns 
nie beim Durchschreiten dieser Gemiildereihen. Kaum sagt man 
sich hier oder da: dies ist die Welt, in der du lebst und deren 
Verherrlichung du vom Künstler erwartest. Niemand würde einen 
Roman oder ein Stück im Theater gut finden, wenn nicht etwas 
darin ihm zugeführt würde, was einer sgewissen Erwartung bei 
ihm entspräche. Unser Publicum ist darauf eingeübt, den Werth
        

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