Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leben der ausgezeichnetsten Maler, Bildhauer und Baumeister
Person:
Vasari, Giorgio Förster, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-442794
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-446514
Maler, 
und 
Bauweißer 
aus, 
AtSZsVO 
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Lohn durch die. Freigebigkeit, des .Herzogs, von dem 
ich außer meinem Gehalt bedeutende Geschenke erhielt. Er 
gab mir ein gutes bequemer; Haus in Florenz und eines 
auf dem Lande, damit ich ihm mii:imehkGsmech1ichkeikdie2 
nett bkdnne, verschaffte mir in. Arezzo, meiner Vaterstadt, 
das oberste Amt eines Gonfalouiere ,und andere Stellen, 
unter dem Vorbehalt, daß ich sie: durch einen Bürger jenes 
Ortes verwalten lassen dürfe ;.gab in Florenz meinem Brit; 
der Piero eintrcigliche Aemter und, erwies meinen Angehd: 
rigen in Arezzo arißeror.dentliche Gunftbezengunge.n, so daß 
ich nie ermüden werde auszrrsprechen,welä; große Verpflichtung 
ich diesem Fürsten  so viele Güteschulde. 
Doch kehren,wir zu meinen Arbeiten zurück. ..Der 
durchlauchtige Herzog dachte darauf,.einen langen schon ge; 
hegten Plan auszuführen, nämlich den großen Saal aus: 
bauen und malen zulassen, ein seines,tiefen und erhabenen 
Geisies würdiger Gedanke.  .Hievon redete er scherzend 
mir mir, ich weiß nicht ob in der.Meinung, daß ich sicher: 
lich die Hände davonslassen und es bei seinen Lebzeiten 
nicht vollenden werde, oder um eines andern Geheimnisses 
nnd vernünftigen Grundes willen,Jwie er immer hatte. 
Das Ende war, daß er mir den Befehl.ertheilte die Trag; 
balken und das Dach um mehr als dreizehn Ellen zu er: 
hdhen,.die Decke mit Holzwerk zu verkleiden, zu vergolden 
und mit Oelbildern zu zieren. Dießs war ein großes und 
wichtiges Unternehmen, wenn nicht über meinen Muth, 
doch über meine Kräfte. Seh es indeß. das Zeitraum jenes 
hohen Gebieters und das Glück, welches ihn bei allen sei: 
neu Unternehmungen begleitet, wodurch ich mich selbst zu 
überbieren vermochte, sey es die Hoffnung und die Gelegen2 
heit etwas Bedeutendes zuthun was mir viele Schwiekig; 
keiten erleichterte, oder sey es die Gnade Gottes, die ich
        

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