Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leben der ausgezeichnetsten Maler, Bildhauer und Baumeister
Person:
Vasari, Giorgio Förster, Ernst
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-437565
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-437960
David 
RTdvIfVs 
und 
Benedettd 
Gritiandai. 
9 
deuLeichnam des heil. Zauobi von Sau Lorenzo, wo er zu: 
erst beigesetzt war, nach Santa Maria del Fiore, über den 
Platz von SanhGiovanni, und man sieht wie ein vertrocks Ei 
neter Ulmbaum, den der Sarg des Heiligen berührt, durch 
den Willen Gottes wiederum Laub und Blüthen gewinnt, das 
Wunder dem zu Ehren heutigen Tages an jenem Platz eine  
Saale mit einem Kreuze sieht. Diese Malereien waren den 
früher genannten an Schönheit gleich; und da Nidolfo sie 
noch bei Lebzeiten seines Oheims David vollführte, empfand 
dieser gute Alte darüber unendliche Freude und dankte Gott, 
daß er lange genug auf Erden. gewesen seh, um die Kunst 
Domenieois in Ridolfo fast neu erstanden zu sehen. End: 
lich nachdem er das 74te Jahr erreicht hatte, wollte er, 
ohne sein hohes Alter zu beachten, die Feier des Jubeljahres 
in Rom begehn, wurdekjedoch krank und starb l525. Ridolfo David WEs 
gab, ihm in Saum Maria. NoVella bei den andern Grillaus 
dai ein ehrenvolles Begräbniß..  
Ridolfo hatte einen Bruder im Camaldnlenser:Kloster  
degli Angeli in Florenz, Namens Don Bartolonuneo, einen 
      
der ihn sehr liebte, malte ihm ein Bild im Klosicrhof, der 
auf den. Garten stößt, in der Loggia nämlich, worin Paolo I 
Uccello mit grünertErde Begebenheiten aus dem Leben des  
H. Benedict dargestellt hat. Dieß Bild ist rechts der Eins 
gangsthüre vom Garten; man sieht darin den genannten  
Heiligen, der mit zwei Engeln zu Tische silztsund harrt, 
daß Romano ihm Brod nach der Grotte schicke, während 
der Teufel das Seil mitSteinen zerschlagen hat; auch den: 
selben Heiligen, der einemJüngling das Ordenskleid anzieht. 
Die beste unter allen Gestalten in jenem Bogen. ist indeß 
das Bildniß des Zwerges, welcher damals an der Thüre 
dem Kloster degli Angeli zu stehen pflegte. Am selbenOrt 
malte er beim Eingang in die Kirche über dem Weihwasser:
        

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