Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leben der ausgezeichnetsten Maler, Bildhauer und Baumeister
Person:
Vasari, Giorgio Schorn, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-421658
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-426049
 L1XlX. Leben,des Malers Pietro Perugino. 389 
sich ein sehr schönes Mädchen zur Frau, von der ersKinder 
hatte, III und es machte ihm ein solches Vergnügen, wenn sie 
in nnd außer dem Hause zierlichen sKopfputz trug, daß man 
sagt, er habe ihr bisweilen selbsi die Haare in F1echten gelegt. 
Endlich, als er das Alter von achtundsiebzig Jahren erreicht 
hatte, starb er zu Casiel1o della Pieve, woselbst er im Jahre 
1524 ehrenvoll begraben wurde.43J 
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Charakterzlige is sein Betragen gegen den. lnißtrauischen Prior in 
 Florenz, sein Naehgeben bei cLontractkn, seine Nachricht gegen samn: 
selige Zahler is von Redlichkeit und Großlnuth; die .l2auser, die man, 
zu.spekugis2 cvi22 di d21i2i0ss, No. m und zu Eins: di C.:stcaoi non; 
 als die seinigen bezeichnet, sind unbedeutend; nach Iiirkundsen hatte 
er im Jahre Her eine Summe von 12o0 Goldgnldendeponirt nnd. 
war im Kauf um zwei Güter für 16oo Fiorini; in Florenz mag 
er wohl auch ein Hans erworben haben, da er daselbst sein Leben 
zu beschließen gedachte. Die Preise, die er für seine Werke setzte, 
waren zwar für damalige Zeit nichtieben gering, doch scheint er 
 häufig mit Stückznhlnngtn und Drangaben, also im Ganzen mit 
einein mäßigen Erwerb sich begnügt zu haben; vielleicht aber mag 
eben durch dieses Mühselige desx Verdienstes sein Sinni,mehr als 
billig auf die Werthskhcii:sung irdischer Güter gerichtet worden seyn. 
Die Erzählung indes, er habe stets all. sein Geld mit.sich getragen, 
klingt so fabelhaft, daß sie kaum einer Widerlegung bedarf. 
ZU; Drei Söhne, Franeesco, Michel Angelo und Giovann Battisla, 
von denen nichts weiter bekanntisi. S. den Stalnmbalun der Fai 
 milie bei Mezzanotte F. got.  
III Nicht zu Cascello della Pieve, sondern zu E.istello di Fontignano, 
zwischen Castello della Pieve und Perugia, swo er vom Jahre 1522 
bis 452l mit der erwähnten Arbeit beschäftigt war. Im J. i523 
brach einePest in Perugia undin der Umgegend aus, welche7so heftig. 
wüthete, daß die Priester nicht mehr die Kranken besuchten und 
ordentliche Begräbuisse nicht mehr statt fanden. 2lllem Anseheine 
nach brachte ne auch Pietro den Tod, und so wird ed erklärlich, 
daß er ohne den Genuß der Sakramente gestorben , wie in Fon: 
tignano die allgemeine Sage ging. Diese setzte jedoch hinzu, er 
sey an ungeweihtem Ort, entfernt von der Kirche, nahe an der 
 Straße, bei einer Eiche, wo man einige zusammengetragene Steine 
sehe, begraben worden, was als ein Zeugnis seines Unglanbend an: 
gesehen werden könnte. Dagegen spricht aber ein von Mariot:i auf: 
 
 
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