Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leben der ausgezeichnetsten Maler, Bildhauer und Baumeister
Person:
Vasari, Giorgio Schorn, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-421658
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-423873
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lsX7llI. 
Leben 
Les 
Miniaturmalrrs 
 bischdflichen Pallalsies einen todten Christus II; und in einer 
Lege siellte er jenen Bischof nach dem Leben dar, feinen 
 Vicarins und den Notar Manto Francini, der ihm eine Balle 
vorliest, daneben sich selbst, und einige Domherren jener 
 Stadt. III Für denselben Bischof zeichnete er seine Loggia, die 
von dem Palast nach dem BischofSsitz führt, auf gleicher Ebene 
mit der Kirche gelegen; In der Mitte dieser Loge wollte der 
Bischof für sich ein Grabmal.nach Art einer Capelle errichten, 
führte and; das Werk ziemlich weit, jedoch vom Tod übers 
rascht, ließ er es unbeendet liegen, nnd obwohl er seinem Nach: 
folget das ndthige Geld .übermachte, um es zu letzter Voll: 
kommenheit zu bringen, geschah doch sonst nichts daran, wie 
fmeist mit dem der Fall ist, was jemand nach seinem Ende 
vollführt zu sehen wünscht. III Für denselben Bischof vetzierte 
Don Baktolommeo sehr schön eine große Capelle im alten 
Dom; weil sie aber nicht lange Dauer hatte, thut nicht noch 
 sonst etwas davon zu sagen. VI Viele andere, Arbeiten ver: 
 fertigte er an verschiedenen Orten der Stadt, darunter drei 
Figuren im Carmeliters Kloster, und einige andere Malecelen 
in der CaPelle der Nonnen Von S.rOrsina. III Ebenso eine 
A Jst,nieht mehr rorhanden. 
VI Diese Gewölbe wurden gegen Ende des 1steuJal;rhundkkks zu: 
stdrt, als der Bischof Pietro UiImbardi, den biseydflicyen sPallast fast 
gänzlich erneuern ließ. .  
1VDer Bischof Gentile starb im Jahre 4497 und ward in der 
Kathedra1e begraben; an der Stelle; wo er seine Begrabnißcapelle 
hatte erbauen lassen wollen, befindet sich nichts als sein Wappen. 
Die Loggia. ward im verflossenen Jahrhundert durch den Bischof 
Benedetto Falconcini erneut und erweitert. . H 
U; Obgleich der alte Dom von Arezzo außerhalb der Stadt schon im 
Jahre 12oZ verlassen wurde, ließen doch viele aretinisa;e Btsa;dfe 
noch Kunstwerke für denselben verfertigen. Diese alle hingen, wie 
sOhvt1 dfter erwähnt, zur Zeit des Vasari im J. 15s1 zu Grunde. 
III Das kleine Kloster del Sarmine ward im 17tenJahrhxmHer: auf:
        

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