Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leben der ausgezeichnetsten Maler, Bildhauer und Baumeister
Person:
Vasari, Giorgio Schorn, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-415977
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-416915
,Jacopo della Q.uercca. 
Ein anderer Schüler Jacopols war der Bologneser Nie: 
colo, welcher das Marmorgrabmal zum Schluß führte, N1s;;IrsmdsUi 
das von Niccola Pifano zu Bologna angefangen worden war, . 
 
rdmischen Bildhauern Faneel1i gearbeitet. Von Civitali ist nur 
Z; der dahinter stehende, ebenfalls von Vasari erwähnte und, als  
vortrefflich anerkannte heil. Sebastian, welchen cZicognara lV. 185, 
indetn4er erweist, daß Perugin denselben eopirt habe cVtVgks M  
Abbildung ll. tu. 19J, mit einer Figur desselben F2eiligen an dem 
in einer Capelle derselben Kirche stehenden O Altar des heil. Nr: 
guluS zu verwechseln scheint. Dieser Altar trägt die Jahrz. use 
und ist ganz in Marmor gearbeitet. Oben befindet sich der Sarko: 
 phag mit dem Körper, darüber die Madonna mirs dem Kind, dar: 
unter dreiiNischen mit den Figuren der heil. Johannes d. T., 
Regulus Cabgebildet ebendaselbstJ und Sebastian. An der Altar:  
siassel sind Reliesbilder der Martern dieser drei Heiligen, flache. 
doch vom Grunde häuKg abstehende Figuren, nach dem hier schon l  
übertriebenen perspectivisihen System des Ghiberti. Die Zeieh: 
nung derselben, was auch Cicogn. p. 166sf. zu ihrem Lobe sagen 
mag, ist zum Theil ungeschickt und schwach. CVergl. die Abbils 
dringen ebendaselbsttsv. N. ZU. 5J Das achteckige Tabernakel 
mit zwei knieenden Engeln in der Capelle del Sacrainento, auf 
Kosten des obengenannten Dotneniro Bertini um 1479 errichtet. 
In derselben cZapelle befindet. lich O das Grabmal des Bertini, 
mit dessen bei seinen Lebzeiten .von Civitali gearbeiteter Büste. 
7J Die Arabesken in der Capelle del,Santuario. 8d Die Seulps 
turen an der Kanzel, die er 1ls98,.zwei Jahre Ivor feinem Tode 
beendigt haben soll, und O werden ihm arm; zwei Weihwasser: 
kessel daselbst zugeschrieben. ro; Im S. Ponziano wird eine Ver; 
eündigung in Marmor als eine seiner ersten Arbeiten betrachtet.  
so Ein F2ochrelief der Madonna, welche das Kind säugt, in 
S. Trinita, ehemals in S. Ponziano unter dem Namen der Ma:. 
donna della TosTe verehrt, ist ebenfalls von ihm, so wie U; die  
 Figuren des Engels an der Fa9ade, und der Maria, an der lins  
ken Seite der Kirche S. Michele. Ob die von ,Vasari erwähnte , 
Marmortafel mit 5Figuren sich noch in dieser Kirche beßnde, kann 
 iih nicht angeben. Ebensowenig ob das Grabmal des Bischofs 
Giano Guidiecioni mit einer Figur der Madonua in Si FMMksE0 
eine Arbeit des Civitali sey. s  
Für den Dom von Genua arbeitete Eivitali sechs Statuen, name 
lich: Adam, Eva, Iesaias, Abrahain, S.Zaeharias und S. Elisas 
rieth, nebst mehreren auf die Geschichte Johannid des Täufers be: 
l
        

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