Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aus Schinkel's Nachlaß
Person:
Wolzogen, Alfred von Schinkel, Karl Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-371628
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-375599
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EyklvpensWerkstätte zur Oper pAlcidorst von Spontini.1J CJn Goldleistenrahmen.I 
SchneeiLandfchaft in SibirieY1 zu pGtaf Benjowski, oder: die Vctftbwörnng auf 
Kamtschatka::, Schauspiel in 5 Akten von Kohebue.2J CJn Goldleistenrahmen.J 
Bazar in Tunis, Ausßcht auf die Ruinen von Carthago, zu pAucasßn und Nis 
colettesc, romantiskhe Oper in 4 Akten von J. F. Koreff, Musik von Georg Abtei 
    
Das Zimmer der Eboli zu Sci;iller7s pDon Carlos.ss CJn Goldleiftenrahmen.J 
Dieser Wald zur Oper sUndiness, von Ernst Theodok Amadeus .6offmann.4J CJn 
Goldleistenrahmen.J 
Tempel der Diana zur Oper ;:Olympiass, von Spontini.5J CJn Goldleisienrah:nen.J 
Festungsbrücke zu pWratislawss.sJ cJn Goldleiftenrahmen.J 
Wandbilder in4Wasserfarben, Tusche,.Sepia, 
 Kreide, Bleistift und mit der Feder.  
1. Eine Landsshast, eine antike Stadt an einem Berge darstellend; im Vordergrunde 
ein Tempel mit einer Opferscene. Gemalt in Gouaehe. LJn schwarzem Rahmen 
mit einem Goldleistchen.J 1805. Näher beschrieben von Wangen a. a. O. S. 334. 
2. Entwurf zu einem Mausoleum für die hochselige Königin Louise von Preußen, in 
altdeutschem Styls vordere perspektivisch: Ansicht. In Tasche und. Wasserfarben 
ausgeführt. CUnter Glas in braunem Holzrahmen.I Im Eckzimmet. 18I0. 
Z. Desgleichen, die innere perspektioische Ansicht. In Tasche ausgeführt. Pendant 
zum Vorhergehenden. CUnter Glas und Rahmen.J Im Eckziminer. 1810. 
4. Perspektivische Ansicht des neuen Schauspielhauses zu Berlin. In Sevia ausgeführt. 
CUnter Glas; Im Eckzimmer. 
5. Ansicht der Schloßbrücke, des Museums, des Königlichen Schlosses nebst Umgebung 
zu Berlin. In Bleistift im Jahre 1823 ausgeführt. CJn Glas und Rahmen.J 
Im Eckzinnner. 
S. Ansicht einer großen gothischen Knppel hinter Bäumen in einer runden Einfassung. 
Mit der Feder ausgeführt im Jahre 181l. CUnter Glas und Rahmen.J Im 
Eczim1ner. 
also auch die Zeit zu bemessen ist, in der Schinkel die Decorationsslizsen gemalt bat, verdanke ich der 
großen Freundlichkeit des Herrn Richard Kießling zu Breslau, der fiir Theatergesthithte bei seinen ums 
fangreichen Sammlnngen und eigenen Erfahrungen unbedingt als Autorität gelten darf.J 
II Zuerst in Berlin aufgefiihrtsam B. Mai l825.  
I; Die erste Berliner Ausführung datirt sd;on vom 29. Januar l798. Es fanden jedoch l8l6 abers 
mais wenigstens 4 Ausführungen davon statt. 
II Zuerst in Berlin aufgeführt am 26. Februar 1822. 
II Zum ersten Mal in Berlin ausgeführt am Z. August l816. Die von GropiuS ausgeführtens 
prachtvollen Decotationen zur Undine sind l817 verbrannt. 
D; Zum ersten Male in Berlin aufgeführt am 14. Mai 1821. 
I; Ein Stück dieses Namens ist nicht bekannt, dagegen heißt der erste Tenor in der am l. December 
1823 zum ersten Male in Berlin gegebenen Oper ,,cidussat von C. Kreut;ser ,,WratislatvI. Die Aus: 
ftattung derselben war sehr glänzend; S,e. K. H. der Kronprinz besuchte bei dieser Vorstellung zum ersten 
Male das Theater mit seiner jungen Gemahlin. Man hatte seichnungen zum Wisherad re. aus Ptag vers 
schrieben, und namentlich erregte der Thronsaal im lesztcn Akt allgemeine Bewunderung. Es ist nur 
nicht recht crfindlich, wo die Fefiungsbrüike gebraucht worden sein soll. Die dahin einschlagende Deco. 
:ntion in Libussa stellt eine Gegend an der Moldau vor mit der Burg Wisherad und dem Fluße. Festung 
und Wasser wären also vorhanden, aber eine Brücke wird im Stück nicht gebraucht. Herr Professor 
Karl Gropius zu Berlin, der einige von den zu ,,Libnssa4 gebrauchten Decorationen selbst kk1txppkfm uns 
ausgeführt hat ca. a. auch den ThronsaalI, erinnert sich nicht bestimmt, ob SäJi11Iel gleichfalls etwas 
dazu geliefert hat.  
        

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