Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aus Schinkel's Nachlaß
Person:
Wolzogen, Alfred von Schinkel, Karl Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-367443
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-368840
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Einbringen Deä äßafierä in Die Simmer iit Daher in ganö äieapef 
ein UebeIiianD, an Den man üch fchon in fehr gewöhnt hat, Daiä 
{ich Die Ginmohnerfchaft niiht mehr viel Daran? macht. Qluä Die- 
fem (Sirunbe ift aber auch Der {yußboben in Den Simmern Der 
neapolitanifmezi (SSebäuDe nicht Daäjenige, worauf man bieI Dem, 
ration bernaenDet, er befteht anä einem Gftrich, Der bei jener ERäffe 
unD Der fehr [ofen Qecfenberbinbung fehr natürlich oft berftet, 
mo man ihn aIDDann naihiäiiig mieDer auägießexi läät. Cäelbft in 
Den eriten ißaläiten Dieapelä finDet man bei Der fonft reichen Qiuä- 
gierung Der Qimmer Den äußboDen in Diefer Qlrt gemacht, obfchon 
man ihn in Den beWeren ßäufern im Qßinter mDhI mit einem 
(Zeppicf, beiegt. (Die neapoiitanifdhe Qlrbeit fteht in Diefer ßegieß 
hung Derjenigen, Die man in EBeneDig unD in Dberitalien überhaupt 
antrifft, bei äißeitem nach. jn ßeneDig finDet man fogar äuß- 
böDen, Die biä gur größten äßollfommeuheit aß eine bunte ibiofaif 
behanDeIt finD. Daran ift in Sieapef fein ßßeDaute. 
Sie (ionftruetion Deä neapolitaniichen (ßnßboDenß (astrico 
genannt), ift, wenn er, maä feIten Der ßall, gut gemacht mirD, 
foIgeuDe. EDian mifcht geriiücfelten ßimäftein unD gebrannten iluff, 
3wei Materialien, Die häufig um EReaDeI gefunDen merDen, aI8 
tleine Gäteine, welche gu Diefer Qlrbeit immer unter Der ßßrbiäe einer 
äRuB bfeiben miiffen, nnD Die man ßapiilo, nach Der Dortigen Qluä- 
fprache aber äRapillo nennt, mit Raif, Der, ieit acht (lagen gelöfcht 
unD gut gergangen, Die (Eonfiitcng, einer Dieben EJJIiIei) erhält. SRit 
Diefem Raif Den äiiapiiln mieDerhDIentIicI) anfrifmenb, reibt man 
Den Ieigteren fo Iange, biß Die (Zteine gur {seinheit Deä CäanDeä 
getrieben iinb. QBährenD bierunDgmangig QtunDen Iäät man Diefe 
Maße ruhen, hernach reibt man fie von Sieuem, mährenD weicher 
Qeit man bemerft, DaB Die ibiaffe {ich erhiigt uuD giihrt. ibian 
reibt iie Dann gum Dritten äbiaie, fie ebenfailä mieDer mit Ralf 
anfeuchtenD. jft Die äUiaffe gn trorfeai gemorDen, gährt fie nach, 
unD hat 1ie nicht genug Gohäßon in Reh, in muB fie gnni vierten 
äbiale gerieben merDen, immer nachDem man fie auf? Diene hat 
ruhen laiTen. 65b entfteht Die Gompoütion, Deren man {ich für
        

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