Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-348635
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-355473
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Bachs 
Dreizehntes 
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Eapitel. 
kam es in. 
ehemaligen 
Verfall, Und 
Herrlichkeit. 
As 
zeigt 
heute 
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die 
Reste 
seiner 
Der Nachfolger von.J1mocenz VII1. hatte andere Auf: 
gaben vor sich, als Rom mit Bauwerken auszuftatten, aber 
auch er war Nicht ohne Sinn dafür. Die Restauration der 
Kirchen Yvurde fortgesetzt. Praktische Bedürfnisse ließen zur 
Zeit Alexander7s VI. sogar deren neue entstehen. Die 
Spanier grijudeten im Jahre 1495 die Kirche und ihr Na: 
tionalhospital S. Maria in Monserrato. In demselben Jahre 
ließ Carl VIII. als Denkmal seiner Anwesenheit in Rom 
die Gründung der Kirche S. Trinita dei Monti zurück, 
welche der Cardinal von S. Malo baute. Da er dafür 
Marmor aus Frankreich kommen ließ, beweist dies, daß die 
Fundgrube köstlichen Gesteins in Rom erschöpft war; denn 
die versOiitteten Schätze des alten Emporium kannte man 
nicht. Im Jahre 1500 entstand die Hospitalkirche von 
S. Rocco, und am 11. April desselben Jahres legte der 
kaiserliche Gesandte Mathias Lang den Grundstein zu S. Maria 
delIi Anima. Dieses Nationalhospiz der Deutschen verdankte 
seine Gründung schon im Jahre 1399 dem Dortrechter Jo: 
hann Peters und dem berühmten päpstlichen Scriptor Dietrich 
von Niem; sie stifteten nämlich in der Region Parione ein 
Pilgerhospital für Deutsche. Die mit ihm verbundene neue 
Kirche 
wurde 
am 
Nov. 
1511 
eingeweiht. I 
I Anton Kerschbaumer, Gesch. des deutschen Nationalhospizes Anima 
in Rom, Wien 1868, Der Titel B. Mariae de Anjma Lober Anjma1snm2 
bezieht sich auf die Abgeschiedenen, für welche die Pilger beten sollten. 
Das Andenken Niemls bewahrt in der Kirche eine ihn rühmende Jus 
schrift. Die Stiftungsbulle Bonifac. IX. datirt vom 9. Nov. 1399.  
Das Wappen des Hospizes ist seit 1569 der Neichsadler, auf dessen Brust 
das Bild der Jungfrau, auf dessenFlügeln zwei nackte Seelen.
        

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