Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-348635
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-353713
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Dreizehntes 
Vuc2s 
Fünftes 
Capitel. 
Vitellozzo VitelIi, Oliverotto der gräßliche Tyrann von Fermd, 
tückischer Mörder seines Oheims und Wolthäters, Giampolo 
Baglione von Perugia, Pandolfo Petrucci von Siena, der 
Bentivoglio von Bologna beredeten sich in Person oder durch 
Boten in La Magioue bei Perugia. Sie machten einen 
Bund, vereinigten ein Heer von 10,000 Mann und erhoben 
;plöHliO die Waffen wider Cäsar. Bei Fofsombrone wurde 
sein Hauptmann Ugo Moncada geschlagen, und nur mit 
Mühe rettete sieh Micheletto. Alsbald kehrten auch Guido: 
bald aus Venedig, und Johann Maria Varano aus Aquila 
in ihre Staaten zurück, welche sie jubelnd aufnahmen. Die 
nach 
empörten Hauptleute aber uahmef1 viele Castelle, rücken 
Fano und schlossen Cäsar in Jmola ein.1 
Der Abfall seiner Condottieri brachte Cäsar in 
die 
größeste Gefahr, denn ein entschiedenes Handeln jener Ver: 
bündeten würde seine ganze Macht zertrümmert und alle 
Feinde der Borgia bis nach Rom hin zum Aufstand getrieben 
haben. In solcher Not wandten sich der.Papst und sein 
Sohn hiilfesuchend an den König von Frankreich, und dieser, 
welcher der Borgia im neapolitanischen Kriege zu bedürfen 
glaubte, rettete sie. Er befahl Chaumont, mit Truppen 
gegen Jmola vorzugehen, und vermittelte eine Aussöhnung 
zwischen Cäsar und den unentschlossenen Condottieren. Zu: 
gleich lehnten die Florentiner, welche diese Capitäne zum 
Beitritt aufgefordert hatten, dieses Bündnis; ab, aus Haß 
4Am 8. Ort. erhob sich zuerst S. Leo. Am 15. rückte Paul 
Orsini in Urbino ein. Dies und seinen Sieg meldete er dem Dogen 
Los:edano von dort an demselben Tage: Brief U1sbini 15. Ort. 1502, 
im Diar. Sanais Vol. W. 182. Am 18. kam Guidobald dorthin 
zurück: Mem0rie im Stadtarchiv Urbino; siehe auch Bd. 2 von 
   
        

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