Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-340993
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-348122
Anfänge 
antiq11aris6her 
Wissenschaft. 
669 
zu Gegenständen gcschichtlicher Betrachtung und Folgerung. 
Vielleicht sammelte er bereits Jnschriften, welche Petrarea 
kaum zu entziffern verstand, während er sich mit einer Samni:s 
lung von Kaisermiinzen beschäftigt zu haben scheint. Seit 
dem Anonymus von Einsiedeln um das Jahr 800 blieben 
die Jnschriften Roniis Jahrhunderte lang ungelesen und 
unverstanden.1 Erst als die classischen Studien erwachten, 
warf man einen forfchenden Blick auf sie. In Rom war 
Eliicolo Signorili, später unter Martin V. Stadtschreiber, der 
erste, welcher im letzten Drittel des XlV. Jahrhunderts eine 
Sammlung von römischen Jnschriften anlegte. Auf ihn folgten 
dann im XIV. Jahrhundert Cyriacus von Ancona und Pog: 
gius. T ,Weder Petrarca, noch Chrysoloras, noch selbst Pog: 
sgius, welche alle drei Rom zuerst mit n1odernem Blick be: 
traOteten, haben sich veranlaßt gesehen, die Mirabilien der 
Stadt, die man noch damals wieder abfchrieb und verbreitete, 
wissenschaftlich zu berichtigen; und erst durch Flavius Blondus 
von Forli wurde die römische Topographie und Altertums: 
kuude gegründet.  
 Wir schließen hier die wenigen historiographischen Schrif: 
ten an, die im XIV. Jahrhundert in Rom entstanden. Auf 
sie beschränkt sich überhaupt die rön1ische Literatur in dieser 
Epoche. Als die Stadt sich selbst überlassen blieb nnd 
das Biirgertu1n alleinherrschend wurde, entstanden auch 
die Anfänge einer römischen Stadtgeschichte .in Form von
        

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