Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-340993
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-346212
.478 
Buch. 
Z1völftes 
D1sittes3 
Capitel. 
sie boten dem Papst als Entschädigung im Namen der Liga 
nur die jährliche Sunime von 50000 Goldgulden innerhalb 
jener sechs Jahre. Als Gregor XI. diese Artikel verwarf, 
klagte ihn Florenz an, daß er aus unchristlicher Härte Jta: 
lien den Frieden verweigere. I Die mutige Republik rief noch 
einmal, am 21. September 1377, die Römer an, ihrem 
Bunde beizutreten, wofür sie ihnen 3000 Lanzen und die 
Hülfe BernabcYs versprach. T Jedoch jene hatten sich unter 
dem Regiment des Gomez Albornoz mit dem Papst aus: 
gesöhnt, und sie übertragen ihm den Abschluß des Fries 
dens mit dem Stadtpräfecten. Franciscus von Vico trennte 
sich von der florentiner Liga; er schloß Frieden mit dem 
Eapitol. Das Instrument ward am 30. October 1;377 zu 
Anagni vollzogen, und am 10..November, drei Tage nach 
des Papsts Rückkehr in die Stadt, durch das Generalconcil 
der Römer bestätigt. Die Urkunde macht die damalige Ver: 
fassung der Republik klar; es berief nämlich den Generalrat 
Guido de Prohynis, der damalige Senator, mit Beistimmung 
der Z Conservatoren, der 2 Executoren der Justiz, der 4 Räte 
der Schiitzengilde, und der Z Vorsteher des Kriegs. Es 
wurden die Consuln der Kaufleute und Ackerbauern, die 
13 Regionencapitäne, ferner 26 gute Männer und 104. Räte 
der Stadt, je 8 für jede Region, als deputirter Generalrat 
vereinigt, und dieser Volksaus8schuß vollzog das Friedens: 
inftrument. S 
T Brief des Päpsts an Florenz, Anagni 13. Juli 1377 CA1sc11iv. 
Flor. Commune di Fi1senze con Roma. Tom. XLV11. n. 24.J 
2 Vitale p. 330 hat diesen Brief abgedruckt. 
Z C0d. R.egi11. Vatican. II. 378. Exs libr0 llI. Prjvjlegion1m 
E. R. k01. 314. A9tum Romae in Regj0no Campite11i, vitjeI. in 
        
        

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