Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-340993
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-346175
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Zwiscstks 
V1Ic2s 
Zweites 
Capitel. 
der Papst am Apostelgrab zum Gebete niederwerfen.1 So 
war das große Werk vollbracht, das siebenzigjährige Exil 
beendigt. Wenn der Wanderer heute in der Kirche S. Frau: 
cesca Nomana auf dem Forum vor dem Grabmale Gre: 
gnug XI. steht, so kann er sich beim Anschauen der Reliefs, 
welche es schmücken, in jenen feierlichen Moment versenken: 
Gregor reitet unter einem Baldachin, Cardinäle auf ver: 
zierten Rossen und Edelleute in Waffen folgen; aus dem 
Tor von S. Paul, dessen Mauer in Trümmern geht, strömt 
das Volk entgegen, und tritt die Roma selbst, als Minerva: 
gestalt; eine Heilige zur Rechten des Papsts, das Mädchen 
von Siena, scheint ihn in die Stadt zu leiten; in Wolken 
schwebt der päpstliche Stul über der ewigen Stadt, und ein 
Engel trägt durch die Lüfte die Jnsignien des Papsttums, 
die Tiara und die Schlüssel Petri. 2 
1 Horn c0mp1et0rii ad gradus S. Petri jej11ni laete pe1sve11jn1us. 
Tote praelibata die in pr0cessio11e et; divina 1aude i11sudavjmus. lbid. 
2 Das Grabmal ward erst A. 1584 durch den römischen Senat 
errichtet. Siehe meine Grabmäler der römischen Päpste S. 85.
        

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