Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-333919
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-340280
Sicben4tcs 
Capitcl. 
1. Die Wissenschaft im Xlll. Jahrhundert. Gelehrte Papste und Cardii 
näle. Uncultur Rom7s. Römer s1udiren in Paris und Bologna. Keine 
Univers1tiit in Rom. Die Päpstliche Palastsihule. Jnuocenz IV. befiehlt 
die Stiftung einer Reeht8schule. Die Decretalensammlungen. Herrschaft 
des Rechtsstudiums im XllI. Jahrhundert. Die Statuten der Eommunen. 
Carl von Anjou befiehlt die Gründung einer Universität in Rom. Urban IV. 
Thomas von Aq:1ino, BonaVentura. Römer als Professoren in Paris. 
Bonisaeins V1Il., der wahre Griinder der Römisä;en Universität. 
Im XIII. Jahrhundert überwand das Wissen die Var: 
barei, und erschien bereits in bedeutender Gestalt. Die 
Menschheit überhaupt hat selten so heiße Kämpfe um hohe 
und wirkliche Gitter geführt, und eine so ernsthafte Geistes: 
arbeit verrichtet. Jtalien nahm einen neuen Aufschwung. 
Mitten im Waffenlärm der Factionen, unter fast täglichen 
Staatsumwälzungen, unter den Excommunicationen der 
Päpste,s sammelten hier Rechtslehrer, Philosophen, Dichter 
und Künstler zahlreiche Schüler um sich her. Die Summe der 
Intelligenz jenes Jahrhunderts stellte sich schon in ihm, oder 
im Anfang des folgenden in bleibenden Culturresultaten dar. 
Ihre Reihe bezeichnen: das GeseHbuch Friedrichs II.; die 
Statuten der Städte; die Decretalensammlungen der Papste; 
.die Arbeiten der großen Juristen Accursius, Odofredus und 
Wilhelm Durante; die ,,Smnma7i des Scholastikers Thomas
        

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