Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-333919
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-338776
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Zclznte;3 Buch. 
Capike1. 
D1sittes8 
Hohenstaufen, in deren mehr als hnndertjähriger Herrschaft 
der Principienkamps des Mittelalters seine entschiedenste Gut: 
faltung und seine mächtigsten Charaktere gefunden hat. sDer 
Krieg der beiden Systeme, der Kirche und des Reichs, die 
sich gegenseitig zerstörten, um die Bewegung des Geistes frei 
zu geben, war der Gipfel des Mittelalters, nnd auf ihm 
steht Konradin durch seinen tragischen Tod verklärt. Der 
Kampf der Hohenstaufen setzte sich: obwol diese große Dy: 
nastie selbst.überwunden war, siegreich in anderen Processen 
zur Befreiung der Menschheit von der Uebermacht des Prie: 
stertums fort, welche ohne die Thk1ten jenes Heldengeschlechts 
nicht möglich geworden wären.1  
l Es überlebte die Hohenstanfen der Cnlt11rgeift, an,,dem sie mächtig 
gebildet hatten, das große Princip der Trennung der Weltliehen und der 
Geistlichen Macht, welches auf ihrer Fahne stand Les war und ist noch 
das wahrhafte ghibellinische Princip, um welches sich die ganze Entwicks 
lnng Europa7s bis auf den heutjgen Tag bewegtJ, nnd der Gedanke der 
politischen MouarGie, der mit jenem Princip genau znsa1nmenhängt.
        

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