Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-333919
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-338147
Benevent. 
Schlacht von 
381 
deutsche Reiterei, nnd die Saracenen Luceria9s in bester nnd 
gedeckter Söhlachtordnung aufgestelIt.I Als der Feind die. 
Stellung Mansred7s bei Capna umgehen wollte, war dieser 
schnell auf Benevent marschirt,. Carl den Weg nach Neapel 
zu verlegen nnd ihm eine Schlacht zu bieten, welche beide 
Heersiihrer zu suchen dringende Gründe hatten. Unerträg: 
licher Mangel .spornte die Truppen Carl,s; mitten in Feindes: 
land, von jeder Verbindung mit der Heimat abgeschnitten, 
ohne Reserve, blieb ihnen nur die Wahl zwischen Sieg oder 
Tod. Manfred sah vor sich den Feind, vom Marsch ge: 
schwächt, ausgehungert, schlecht beritten, und leichter, zu 
schlagen, doch um sich her Verrätergesichter, und hinter sich 
das schon abfallende Apulien. Manche Grafen verließen 
heimlich seine Reihen; andre weigerten die VasalIenpflicht, 
vorgebend, daß sie ihre CastelIe bewachen miißten; andre 
warteten den Augenblick des Kampfs ab, um ihren König 
Preis zu geben. Er mußte schnell siegen oder untergehen. 
Am Donnerstag in der Nacht waren 800 deutsche Reiter 
zu ihm gestoßen; dies beliebte seinen Mut. Er versammelte 
die Generale zum Kriegsrat. Es waren um ihn die Grafen 
vom. zahlreichen Geschlecht Lancia, welches an seinem Hof 
die höchsten EhrenstelIen einnahm, Brüder oder Verwandte 
seiner Mutter Vlanca, Galvan und Jordan, Friedrich und 
Bartholon1äus, Manfred Malecta;.sodann ghibelIiuische Haupt: 
leute ans Florenz, rund der hochherzige Römer Theobald von
        

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