Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-333919
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-337620
Erftes 
Capitcl. 
1. Das deutsche Reiks2. Manfred, König von Sicilien. Seine Stellung 
zum Papst, zu Italien. Großer Sieg der Ghibellinet1 bei Montape1sto. 
Florenz ,und andere Städte huldigen Manfred. Die Gue1fen wenden sich 
an Konradin in Deutschland. Tod Alexander7s IV. 1261. Urban IV., 
Papst. 
Durch die italienischen Kriege erschöpft, war Deutsch: 
land in innere Auflösung und tiefe QhnmaOt gesunken, aus 
welcher das alte Reich nie mehr auferftand. Die Krone der 
Deutschen wurde nach dein Falle Wilhelmis von Holland im 
Friefenkrieg kam 28. Januar 1256J von den nneinigeu 
Fürsten verschmäht und an den Meistbietenden verkauft; 
das abgeschwächte Nationalgefiihl ertrug die Erhebung zweier 
fremder Herren, Richard7s von Cornwall und Alphonsi von 
Caftilieu, auf den Tron großer Kaiser, aber so allgemein 
war die Erschöpfung, daß die Doppelwahl, welche die Papste, 
wiederum zu Schied5richtern in Deutschland machte, keine 
Kämpfe mehr nach sich zog. Diese ausländischen Könige an: 
erkannten ohne Sträuben die richterliche Gewalt des Papfts 
über das Reich, und sie stellten auf dessen Trümmern nur 
als Schattenbilder seinen tiefen Verfall dar.1 
in 
I Ricf;ard,,iu Frankfurt am 13. Jan. 1257 gewählt, am 17. Mai 
Drachen gekrönt, kam einige Male nach Dcntfd;land, AlphonS der Weise,
        

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