Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-333919
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-335731
Viertes 
Capitel. 
I. Hugolinus Conti wird Papst Gregor1X. Er fordert den Kreuzzug vom 
Kaiser. Abfahrt, Wiederaussrhiffung und Excommunication des Kaisers, 
1227. Maniseste von Kaiser und Papst. Die kaiserliche Faction vertreibt 
Gregor IX. aus Rom. Kreuzzug des Kaisers. Jnvaßon Apuliens durch 
den Papst, 1229. Rückkehr des Kaisers, und Flucht der Päpstlichen3 
Auf einen der friedeliebendften Papste folgte ein Mann 
von starker Leidenschaft und von eherner Festigkeit des Willens. 
Hugolinus, Cardinalbischof von Ostia, schon am 19. März 
1227 zu S. Gregor am Septizonium erwählt und als 
Gregor IX. ausgerufen, war vom Geschlecht der Conti aus 
Anagni und im dritten Grade mit Jnnocenz verwandt.1 Die 
Regierung von vielen Päpsten hatte er erlebt, und in seiner 
Jugend die mächtigen Eindrücke der großen Ereignisse unter 
Alexander III. in sich aufgenommen. Sein vielleicht jüngerer 
Verwandter Jnnocenz machte ihn zum Bischof von Ostia, 
welche verkommene Hafenstadt er neu mit Mauern befestigte. 
Während langer Jahre leitete er die wichtigsten Geschäfte der 
Kirche in Italien wie in Deutschland, wo er als Legat die 
schwierigen Unterhandlungen im Kronftreit führte. Wir sahen 
I Seine Abstammung von den Conti steht fest, Nicht aber daß fein 
Vater, Tristan, ein fraglick;er BruderXVon Jm1oceI1z III. war. Sein Alter 
kann freilich nur nach einer Bemerkung des Mathias Paris bereehnet werden, 
welcher sagt, daß er fast hundertjährig starb.
        

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