Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-326756
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-332058
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Bachs 
Lichtes 
Wertes 
Capitel. 
zuvor; denn schon im Juni 1150 zog sich Eugen 1I1. nach 
Latium zurück, wo er bald im festen Segni, bald in Feren: 
tino wohnte. Drei Jahre lang wanderte der Päpstliche Hof 
in der Campagna umher, Rom nahe, und doch im Exil.1 
Eugen fürchtete jeHt, Konrad werde die römisdhe Demokratie 
anerkennen, sein Bündniß mit ihr, mit Pisa und Byzanz 
aber seinen weltliehen Tron begraben. Indes; Wibald tröstete 
ihn mit der Versicherung, daß er nichts zu befürchten habe.2 
Die Römer wiederholten die früheren Anträge, und 
boten Konrad die imperatorische Gewalt. Sie abstrahirten 
nicht vom Kaisertum; die Not zwang die Republikaner das 
historische Recht deutscher Könige auf Rom anzuerkennen.3 
Nun wollte der König, dem die Niederlage Welf7s im Jahr 
1 Man kann ihn unter Jaffels Leitung verfolgen. A. 1151 lebte 
er in Segni im Schutz der Grafen Von Ceccano. Am 27. Oct. weihte 
er die Kirche von Casamari bei Veroli C0l1mn. F0ssae Novae ad A. 1152J. 
2 Ep. 214 Guid0nis card. et Ca11ce1larii ad Wjbaldum Abas 
tem. Ep. 218: Wibald beruhigt Eugen; geschrieben nach der Niederlage 
Welfls VI. Ep. 225: Wibald an Card. G. 
Z P1s0missa Roma110r. CliI0n.Germ.1V. 88J: Rüskgabe aller Kron: 
rechte; der Kirchengelder, ohne die Summen, welche der Krieg mit Viterbo 
gekostet; aller Burgen außer der Stadt. Munjti0nes S. Grego1sii ei 
turrem de sclacejs c1ab1mt. Die Turris de schiac1sis wird in einer 
Urkunde Ä. 1393 genannt als extra poriam Appjam et p0rtam Las 
terani., gehörig zum Casaie statuarium; bei Ooppj T. XV. der Dissert. 
der Päpstl. Akad. der Archäologie p. 132. S. Gregor war ein Castell 
bei Tivoli, doch mochte hier die Festung auf dem Cölius gemeint sein, 
welche in einer Balle Honor. Ill. A. 1217 genannt wird. c1ausura 
in castro S. Gkkegorii. CBu11. Var. I. 100.J Nur in Recano nnd 
Magliano an der Flamin. Straße dürfe keine Burg gebaut werden. Sie 
wollten den Lehnseid schwören cum beneHcj0 quingentarum librarum 
secundum qu0d c0nsneverunt Romani jurare ponijficibus R0maujs. 
Inter predict0s jt1rabunt Nic01aus, syxtus, et Guido 1secaperaia 
graiia vestra, precibus senaiorum. Sie waren also ungnädig vom 
König empfangen worden.
        

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