Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-326756
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-329468
Stadt an Heinrich 
Uebergabe der 
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für den Papst geschlagen; nun, da er ihnen keine Hoffnung 
auf Frieden gab, wurden sie müde, sich für seine Zwecke zu 
opfern, die nicht ihre Vorteile waren. Ihr Abfall war der iskpks1i de: 
tiefste Schmerz Gregor7s; sein Sturz jeHt unvermeidlich, aber YFTT.TTTso11I. 
die starke Seele dieses Papsts blieb unter den Trümmern 
seines Glückes unerschüttert. Wir hörten schon früher das  
einstimmige Urteil der Menschen über die Feilheit Romis; 
in den unersättlichen Schlund dieser Stadt warf die Welt 
seit Alters ihr Gold, und mit Gold ward dort Alles gekauft. 
Konnte man sich dessen wundern2 Rom war arm und un: 
selbständig; das Abendland strömte fortdauernd, nicht mehr 
mit Tributen, doch mit Geschenken in seine Mauern, um 
durch Beftechung tausend große und kleine Zwece zu er: 
reichen. Ein normannischer Mönch dieser Epoche, der die 
Gräuel nicht bemerken wollte, welche Guiscard bald darauf 
in Rom verübte, nahm sich heraus, diese gierigen Römer, 
die Opfer des Papsts und des Kaisers, mit Schmähungen zu 
überschritten, aber ein Verleumder war er deshalb so wenig, 
als Jugurtha in alter Zeit. ,,Rom, so rief Gaufried aus, 
du verdirbst in deiner verächtlichen Hinterlist; niemand fürchtet 
dich, jeder Geißel bietest du den Nacken dar. Deine Waffen 
sind abgestumpft, deine GeseHe verfälscht. Du bist voll Lug, 
voll Völlerei und Geiz. Nicht Treue, nicht Zucht, nichts als 
gestellt. Auch die Vita Anse1mj Lucen8is Bp. c. 22 sagt: permanses 
runt qu0q11e nec: c0rrupti nee decepti mit devjctj n0bili0reS quidam 
R0mani. Die Annales Parchenses CM. Germ. XVIJ: R. IJkbis sei 
c1atus et p0puln8 cum tota few R. aecclesia 1mpera.torj ej11sq. pons 
tiücj mauus tradunt; was übertrieben ist, so wie Ekkehard7s: pnpam 
unanjmite1s abdicarunt. Nach Ekkehard ad A. 1084 trafen die römischen 
Boten Heinrich wirklich in Apulien, und Anna Comnena V. P. 132 sagt: 
7Ic57 Essig  JkceZysTo.
        

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