Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-320555
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-326659
568. 
Sechstes 
Buch. 
Siebentes 
Capitel. 
TsbesbsüsIssIi Eine merkwürdige Urkunde vom Jahre 1018 für das 
Bistum Portns, dessen Jurisdiction sich damals über die 
Tiberinsel und Trastevere erstreckte, hat uns die Namen 
einiger Tiberbrücken in jener Epoche aufbewahrt. Indem sie 
die Diöcese Portns nach ihren Grenzen umschreibt, wird der 
Ausgang genommen ,,von der zerbrochenen Brücke, wo das 
Wasser geht, durch die Mauer der transtiberinischeu Stadt, 
durch das fepti1nianische Tor, durch das Tor S. Pancratius,E 
dann in die Campagna über den Fluß Arrone, ans Meer 
über den Leuchtturm, dann zurück ,,mitten durch den großen 
Fluß bis nach Rom zur gebrochenen Brücke neben der Mars 
morata, zur Brücke S. Maria, zur Brücke der Juden mitten 
in den Fluß und geradeswegs mitten zur vorgenannten ge: 
brochenen Brücke, welche die nächste ist an den katholischen 
Kirchen von Trastevere, S. Maria, S. Chrysogonns nnd 
S. Cäcilia, dem Kloster S. Pancratius und S. Cosma und 
Damianus.77 Hieraus ergibt sich, daß der heutige Ponte 
 Sisto schon damals eine gebrochene Brücke war, denn von 
ihm wird angefangen, und längs der transtiberinischen 
 Mauer durch das septimianische Tor fortgegangen; das; es 
 eine zweite zertrüm1nerte Brücke bei der Marmorata gab, die 
noch heute unter dem Aventin sichtbare, im Mittelalter Probi 
oder Theodosii in cRiparmea Crjpa marmoreaJ genannte; 
das; der heutige Ponte Rotto, jetzt eine Kettenbrücke, damals 
S. Mariä von einer dort noch stehenden Kirche hieß; endlich 
daß die jetzige Brücke quattr0 Capi sehemal.s Fabriciis 
Brücke der Juden hieß, weil die Juden schon damals an 
ihr wohnten.1  
4 Siehe die genannten Diplome bei Marini. N. 49 ist die Be: 
stätigung Leo7s 1X. von 1049, und deutlicher als n. 42. Die Grecphia
        

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