Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-320555
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-324226
Der 
Voll 
Orden 
Clunk2s 
325 
baren Ordnungen, die bis in die neuere und neneste Ge: 
fchichte hineinreichen. 
Odo war vom Könige Hugo hochgeehrt, nicht minder vo11OFHnF.1I 
Alberich. Mehrmals kam er nach Rom, und seiner bedienten  
lich dieser und Leo VIl., die Klosterzucht herzustellen. In 
der Stadt selbst übergaben sie ihm im Jahre 936 das Kloster 
S. Paul, dessen Gebäude verfallen, dessen Mönche fortge: 
zogen waren oder in Ueppigkeit lebten. Odo führte andere 
Brüder dort ein und seZte über sie Balduin von Monte Ca: 
sino, welche Abtei er bereits reformirt hatte.1 Im Jahre 939 
übergab ihm Alberich das suppontinische Kloster S. Elias im 
römischen Tuscien zur Reform; er schenkte ihm seinen eigenen 
abentinischen Palast bei S. Alexius und Bonifacius zu einer 
Stiftung, und so entstand das Kloster S. Maria, ein Denk:  
mal jenes berühmten Römers, das noch heute als Priorat 
VDU 
Malta 
auf 
dem 
Aventin 
besteht.s2 
Ueberhaupt 
hatte 
Alberich Odo zum Archimaudriten aller Klöster im römischen 
Gebiet bestellt. Die Chronik von Farfa, welche dies berichtet, 
dabei 
erwähnt 
mit 
keiner 
Silbe 
des 
Papsts, 
der 
hinter 
dem 
Fürsten 
in 
den 
Hintergrund 
trat; 
und 
fo 
verdauktcn 
ihm 
auch die Klöster von S. Lorenzo und S. Agnese die clunische 
Reform.3 Der Fürst von Rom betrachtete aufmerksam den 
Zustand aller Abteieu und Bistümer, die ,,u11ter seinem 
II Mabillon Am1a1. Ben. Il1. 4Z2. 
         
ipse natns est Romae p0sjtam in Aventin0 mhnte .c0ncessit, .ad 
         
vjdeeur in hon0re S. Mariae. Aus diesem Kloster ging Aligern her: 
vor, nach Balduin Abt von M. Casino. A. 1013 wird Aimo erwähnt 
als Abbate m0nast.. S. Marie qui p0njtur in Aventino CMittarelli 
Ärmel. Oam8,1d. App. 206J. 
U C0nstr. Paris Ben. V. Soracte c. 33.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.