Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-320555
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-324117
314 
Scchstes 
Buch. 
Zweites 
Capitel.. 
der Secundicerius Georg, der Arcarius Andreas, der Saccel: 
larius, der Protoscriniarius des apostolischen Stuls, und zu: 
gleich die damals angesehensten Edeln der Stadt, welche wir 
mit Neugierde kennen lernen: Benedictus genannt Campanino 
Ldas heißt Graf in der Eampagnaj, Kaloleo, der Dux 
Gregorius de Cannapara, der Vestararins Theopbylact, der 
Superista Johannes, De1netrins des Meliosus Sohn, Bal: 
duinus, Franco, Gregorius vom Aventin, Benedictus Mir: 
cino, Crescentius, Benedictus de Flumine, Benedictns de 
Leone de Ata, der Dur Adrianns, Benedict des Sergius 
Sohn, und andere.1 Es. lassen sich also hier zwei Klassen 
von Richtern unterscheiden: zur ersten gehörten, wie bisher, 
die. Minister der päpstlichen Pfalz, Prälaten welche bald 
nach Alberich judices ordjnarjj hießen. Der Princeps der 
Römer nahm demnach die päpstliche Ordnung der Justiz 
unverändert auf. Die zweite Klasse bildete, ebenfalls wie 
vordem, der Adel Roms, aber nun gleichsam als Curialen 
oder Hofleute des Fürsten. Sie waren gehalten bei seinen 
Gerichtshöfen als Schöffen zu erscheinen, eine Pflicht, die 
ihnen oft lästig fallen mochte. Denn ständige Schöffen, im 
Sinne der fränkischen Scabinen, oder der späteren .Judices 
l2ativj gab es damals noch nicht. Die ,,OptimatenU waren 
also wirkliche nrteilende Richter, oder auch anwesend als 
bonj 110mineS.2 
4 A. lV. P0nt. Dom. step11anj V1lI. P. P. Ind. XV. m. Aug. 
die 17. Jch schrieb diese Urkunde ab aus Cod. snb1. Sess01s. CCxVll 
pag. 65. Giesebrecht I. 8l8 bringt sie unter 939, was indes; lnd. Xll 
und niOt XV, und A. I und nicht lV Stefan7s wäre. Benedictus ist 
der erste bekannte Graf der Campagna oder Latiums; dies Grafenamt 
hatten die Päpste eingeführt, als sie Herren jener Landschaft wurden; 
es entsprach dem Präsidium der Provinz in dersZeit des römischen Reichs. 
L Es unterschreiben neun Schössen; einer so: Ba1duinum n0bilem
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.