Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-315077
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-319977
Siebentes 
Capitel. 
1. Tod HadrianIs, 795. Leo III. Papst. Seine Gesandschaft an Carl 
und dessen Vertrag mit der KirYche. Bedeutung der Symbole der 
Schlüssel vom Grab Petri und des Banners von Rom. Carl7s oberste 
Richtergewalt in Rom als Patricius. Darstellung der Harmonie 
zwischen der geistlichen und weltlichen Gewalt. Die Mosaiken in 
S. Susanna. Das Mosaikbild im Triclinium Levis III. 
Der Papst Hadrian starb nach einer ruhmvollen Re: 
gierung von 23 Jahren, 10 Monaten und 17 Tagen am 
Weihnachtsfest 795. Sein Tod erschiitterte Carl. Beide 
Männer 
Waren 
die 
bedeutendsten 
Charaktere 
ihrer 
Zeit; 
in 
ihre Hände hatte das Schicksal eine große Aufgabe gelegt, 
und dies Bewußtsein wie ein langer Verkehr sie zu Freun: 
den gemacht. In Hadrian und Carl war die abendländische 
Verbindung der Kirche mit dem Staat, welche sich unter 
den byzantinischen Kaisern von einander feindlich getrennt 
hatten, zum erstenmal dargestellt worden. Die römische Kirche 
hatte sich von dem byzantiuischen Jmperialismus frei ge: 
macht, und konnte nun als eine selbständige Macht dem wer: 
denden abendländischen Reiche sich verbünden, dessen Haupt 
der Frankenkönig war. Carl feierte das Andenken seines 
Freundes durch Seelenmessen und Almosen in allen Pro: 
vinzen seiner Monarchie, und durch eine Grabschrift, die er 
mit goldenen Lettern auf Marmor graben und über Hadrian,s
        

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