Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-309813
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-310764
Die 
vierzehn 
Regionen. 
55 
Statistische Tabellen aus der letzten Periode der kaiser: 
lichen Stadt haben uns endlich einige Zahlenangaben über 
die Menge der Häuser, der öffentlichen Gebäude, und selbst 
der Statuen Rom7s bewahrt. Sie zählen L Capitole, L große 
Rennbahnen caußer den kleinerenJ, 2 große Speisemärk1e 
kmacellaJ, Z Theater, 2 Amphitheater, 4 prächtige Gymna: 
sien für Gladiatoreu CLudjJ, 5 Naumachien für Seegefechte, 
15 Nymphäen oder Bruune11paläste, 856 öffentlicheHBäder, 
II große Thermen, 1352 Wasserbecken und Brunnen. Von 
öffentlichen Werken anderer Art zählen sie 2 große gewun: 
dene Säulen, 36 Triumfbogen, 6 Obelisken, 423 Tempel, 
28 Bibliotheken, 11 Fora, 10 Hauptbafiliken, 428 Stadt: 
quartiere , 
1797 
Paläste 
oder 
D0mns , 
Und 
46,602 
große 
Mieth 
Häuser 
oder 
Insulae.1 
      
      
     
Ard11a. turrigerae surgunf. in cul1nina ripae. 
Diese Stelle möchte beweisen, daß die Mauern Aurelian7s auf der in: 
nern Seite des Flusses bis zur Fabrieischen Brücke fortgingen, indem auf 
der transtiberinischen Seite ihnen die Septimianische Mauer entsprach. 
4 Siehe die Breviarien des Curiosnm nnd der Notitia, und des 
Zacharias von Armenien aus saec. V1. Die Zahlen weichen hie und 
da ab.  Als Sixtus V. die Obelisken wieder erhob, schrieb Mercati 
sein lehrreiches Werk dcsg1i 0be1ischi di Roma; er sagt, von den alten 
Obelisken seien 48 nach Rom gebracht worden. Die Regionenverzeichnisse 
zählen indes; nur 6, natürlich die größesten: In Circes Max. due, minnt 
habet pedes LX.XXVI1I, maj01s serv pedes CC2lX1l. In Vatican0 
11n11s a1tuS pedes LXXY. InOa111p0 Martin unus a1tus pedes LXXV. 
In Manso1e0 Augusti du0., al1i sing111i pedes XL1l. Alle diese Obe: 
lisken zieren noch das heutige Rom.
        

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