Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-309813
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-310686
Die 
Regionen. 
vierzehn 
47 
Rechts davon lag der Porticus der Europa; die Notitia 
schweigt von ihm, wie von der Halle des Octavius; sie be: 
merkt nur den Porticus der Argonauten und des Meleager. 
Es folgt der Campus Martius. Dies war der kleinere 
Teil der Tiefebene außerhalb des Flaminischen und Tiberini: 
schen Feldes. Da sich das alte Marsfeld vom Altar des Mars 
über das Mausoleum des August, ja vielleicht bis gegen die 
Milvische Brücke erstreckte, so wurde durch die Aurelianische 
Mauer der größere Teil der Vorstadt davon abgeschnitten. 
Denn das Flaminische Tor in der Nähe der heutigen Porta 
del Popolo begrenzte das innere Marsfeld, und längs des 
Flusses ging bis zur Brücke des Janiculus txP. Sistoj die 
mit Türmen bewehrte Stadtmauer fort. Innerhalb dieses 
Marsfeldes zwischen der Mauer auf der einen und der Via 
Lata und Flaminia auf der anderen Seite find die Gebäude 
zu suchen, welche die Notitia zählt; aber sie dehnt sich nicht 
bis in die Gegend des Mausoleums des August aus. 
Hier nun lag das große Stadium des Domitian mit 
33,088 SiHpläHen, ein bewundernswerter Bau, aus welchem 
der schöne PlaH Navona sich geformt hat; ferner das Triga: 
rinnt, ein kleinerer Circus, nnd das Odeum für musische 
Kämpfe, welches unter den von Constantius bewunderten 
Werken genannt wurde, also von vorzüglicher Schönheit sein 
mußte. Das Pantheon Agrippa7s darf nicht besonders her: 
vorgehoben werden, da dies herrlichfte Denkmal des großen 
Wolthäters Romls noch heute eine Hauptzierde der Stadt ist, 
nachdem die Thermen, denen es ursprünglich angehörte, lange 
verschwunden sind, wie die nicht weit davon nach der Navona 
hin gelegenen Bäder des New, welche Alexander Severus 
vergrößert hatte. Beide führt das Verzeichnis; noch auf.
        

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