Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter
Person:
Gregorovius, Ferdinand
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-309813
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-312343
Majorianus, 
Kaiser. 
213 
bestieg im Frühling 457 Julius Valerius Majorianus den 
kaiserlichen Tron, ein Giinftling sRicimeKs; der ihm das 
Diadem zu nehmen erlaubte, aber ein Mann der römischen 
Partei, welchen die Lateiner mit Jubel begrüßten. 
Er erhebt 
Majorianus, 
A. 457. 
Auf diesen ausgezeichneten Senator Her hatte schon unter 
Aetius seine ersten Lorbeeren verdientj vereinigten sich alle 
Wünsche des Volks, Heeres und Senats, ja selbst des morgen: 
ländischen Kaisers Leo 1.1 Mit seltenen Tugenden aus: 
gestattet, rief er die Erinnerung an die besten Kaiser Rom7s 
wieder wach, in deren Zeiten zu herrschen er würdig gewesen 
wäre, und.1nit Anteil betrachtet die Nachwelt in Majorian 
das allerleHte Bild eines edeln Kaisers von Rom. In dem 
Schreiben an den Senat, welches er gleich nach seiner Wahl 
in Ravenna verfaßte, glaubt man die milde Stimme Trajan,s 
zu hören. Das Programm eines Kaisers, der nach den Ge: 
setzen oder Traditionen des Reichs zu regieren beschloß, er: 
füllte Rom mit Freude, und alle folgenden Edicte Majorian7s 
nötigten das überraschte Volk zur Bewunderung seiner Weis: 
heit und Menschenliebe. 
Unter diesen neun GeseHen betrasgten wir ein die 
Stadt Rom betreffendes mit Aufmerksamkeit. Der edelmütige 
Kaiser nahm, wie er das zerrüttete Reich wieder herzustellen, 
die Finanzverwaltuug zu bessern und den verknechteteu Curien 
Edict zum 
Schutze der 
Monumente 
Rom7s. 
Apoll.
        

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